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Regie
Fatih Akin
Drehbuch
Fatih Akin
Produzenten
Klaus Maeck, Andreas Thiel, Fatih Akin
Genre Drama FSK 12 Filmlänge 120 min Land Deutschland Kinostart 27.09.2007 DVD-Start 29.02.2008 Verleih Pandora Film |
Story
Nejat, ein türkischstämmiger Germanistikprofessor, ist zunächst wenig begeistert, als sein Vater Ali ihm die Nutte Yeter als neue Frau an seiner Seite vorstellt. Ali bezahlt Yeter für die Beziehung und verbindet damit uneingeschränkte Besitzansprüche an die Frau. Als er Yeter bei einem Streit im Affekt tötet, bricht Nejat mit seinem Vater. Fortan wird die Suche nach Yeters vermisster Tochter in Istanbul für Nejat zur fixen Idee.
Zur gleichen Zeit trifft auf dem Hamburger Uni-Campus Lotte auf eine türkische Studentin und verliebt sich Hals über Kopf in sie. Ein Umstand, der Lottes Mutter Sorge bereitet.
Sechs Personen, deren Schicksal auf die unterschiedlichste Art und für sie selbst nicht immer ganz offensichtlich miteinander verwoben ist. Eines ist allen jedoch gemein: Sie sind Pendler zwischen der deutschen und der türkischen Kultur.
Schauspieler
Baki Davrak, Nursel Köse, Tuncel Kurtiz, Nurgül Yesilçay, Hanna Schygulla, Patrycia Ziolkowska
Filmkritik von Melanie Frommholz
Nach „Gegen die Wand“ bringt der Regisseur und Drehbuchautor Fatih Akin mit „Auf der anderen Seite“ den zweiten Teil seiner geplanten Trilogie „Liebe, Tod und Teufel“ in unsere Kinos. Der Film erzählt in zwei Handlungssträngen eine Geschichte über die Liebe, Gevatter Tod und die Zufälligkeit, mit der uns im Leben die schlimmsten aber auch schönsten Momente ereilen. Getragen von einem wunderbaren Schauspielerensemble ist die Geschichte besonders auf der emotionalen Ebene am ausdruckstärksten. Das Schicksal der sechs Hauptfiguren berührt ohne je kitschig zu sein. Akin bringt in seinem Film jedoch neben der Gefühlsebene noch weitere Facetten unter, die nachdenklich stimmen. Die Stellung der türkischen Frau in der Gesellschaft, die Kurdenproblematik oder auch die Frage nach dem Recht auf Asyl finden ihren Platz in der Handlung ohne diese jedoch zu überfrachten. Und so ganz nebenbei macht der Deutschtürke auch noch Lust die Türkei und besonders Istanbul zu besuchen. Kein Wunder also, dass „Auf der anderen Seite“ bei den Filmfestspielen von Cannes 2007 die Auszeichnung für das Beste Drehbuch erhielt und für die Goldenen Palme nominiert war.
Wissenswertes
Gegen die Wand
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