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Kifferwahn
Reefer Madness
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Regie
Andy Fickman
Drehbuch
Kevin Murphy, Dan Studney
Produzent
Rose Lam
Genre Musical FSK 12 Filmlänge 112 min Land USA, 2004 Kinostart 27.04.2006 DVD-Start 25.08.2006 Verleih VCL |
Story
Eigentlich war Jimmy Harper ein netter und überaus kultivierter junger Mann, der sein Leben voll im Griff hatte. Als Jimmy eines Tages jedoch an den etwas andersartigen Marihuana-Dealer Jack gerät, verläuft sein Leben schnell in eine etwas andere Richtung. Tagtäglich zieht er sich die Joints rein und avanciert dadurch schnell zu einem vollkommen tyrannischen Ungetüm, mit dem man sich nicht mehr blicken lassen kann oder will. Seine Freundin Mary Lane will von dem Drogenkonsum ihres Freundes eigentlich auch gar nichts wissen – bis sie eines Tages selbst mehr unfreiwillig zu einem Mitglied der hemmungslosen Kifferbande wird…
Schauspieler
Kristen Bell, Christian Campbell, Alan Cumming, Ana Gasteyer, John Kassir, Neve Campbell, Amy Spanger, Robert Torti, Steven Weber
Filmkritik von Kathrin Lang
Mit Musicals ist es immer so eine Sache: schafft es die Musik nicht gänzlich zu überzeugen, geht der ganze Film schnell den Bach runter. Dass genau dieser unglückliche Fall bei „Kifferwahn“ eintritt, ist vor allem für all jene schlimm, die sich in der Videothek für diesen Streifen entschieden haben. Schnell alle Nerven abtötendes Geplärr, sinnlose Texte, langweilige Melodien und schlechte Rhythmen schaffen es in Windeseile den Zuschauer auf seinem heimischen Sofa an den Rand des Wahnsinns zu treiben. Nicht selten ist man versucht den Ton einfach auszuschalten, um den gequälten Ohren ein paar Minuten Verschnaufpause zu gönnen. Immerhin ist die Story, die um all die miserablen Gesangseinlagen gestrickt wurde, einigermaßen unterhaltsam und rettet „Kifferwahn“ letztendlich in der aller letzten Sekunde vor dem gänzlichen Absturz. Weiterempfehlen kann man Andy Fickmans („American Angel – Erben kann so sexy sein“) Musical-Komödie dennoch nicht. Unbedingte Empfehlung: Finger weg!
Wissenswertes
„Kifferwahn“ basiert auf dem Anti-Drogen-Kampagnen-Film „Reefer Madness“ aus dem Jahre 1936.
Regisseur Andy Fickman inszenierte 2004 bereits die weniger überzeugende Teenager-Komödie „American Angels – Erben kann so sexy sein!“ .
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