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Todeszug nach Yuma
3:10 To Yuma
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Regie
James Mangold
Drehbuch
Halsted Welles, Michael Brandt
Produzenten
Cathy Konrad, Ryan Kavanaugh
Genre Western FSK 16 Filmlänge 123 min Land USA Kinostart 13.12.2007 DVD-Start 29.05.2008 Verleih Sony Pictures |
Story
Dan Evans steht kurz vor dem Aus mit seiner Farm in Arizona. Schulden und die Schikane der Landbesitzer, die mit dem Verkauf an die Eisenbahn mehr Geld verdienen würden, haben den Rancher mit seiner Frau und den beiden Söhnen fast schon in den Ruin getrieben. Eines Tages werden Evans und seine Söhne Zeuge wie der berüchtigte Bandit Ben Wade mit seiner Bande eine Postkutsche überfällt. Einziger Überlebender ist der Kopfgeldjäger Byron McElroy, den Evans schwer verwundet ins kleine Städtchen Bisbee bringt. Als Wade hier wenig später durch einen Zufall dingfest gemacht wird, erklärt sich der Rancher bereit, Wade zusammen mit weiteren Männern nach Contention zu überführen und dort in den Zug zum Staatsgefängnis nach Yuma zu setzten. Die Belohnung von 200 Dollar würde für ihn die Lösung vieler Probleme bedeuten. Die Reise zur Bahnstation gerät zum gnadenlosen Wettlauf mit der Zeit, denn Wades kaltblütiger Komplize Charlie Prince hat in der Zwischenzeit die gesamte Bande zusammengetrommelt und reitet zu Wades gewaltsamer Befreiung.
Schauspieler
Russell Crowe, Christian Bale, Christopher Browning, Kevin Durand, Peter Fonda, Ben Foster, Gretchen Mol, Lennie Loftin, Alan Tudyk, Dallas Roberts, Vinessa Shaw, Logan Lerman
Filmkritik von Melanie Frommholz
Western sind Geschmackssache, ganz klar! Regisseur James Mangold schaffte es mit seinem „Todeszug nach Yuma“ jedoch frischen Wind in alte Saloons zu bringen und auch Nichtgenrefreunde zu begeistern. Mit Christian Bale und Russell Crowe konnte er für die Hauptrollen zwei ausgezeichnete Darsteller verpflichten, die in ihren Charakteren glaubhaft aufgehen. Dabei ist Bale nie 100prozentig der schattenlose Gutmensch Dan Evans und auch Russell Crowe lässt nicht nur den eiskalten Killer raushängen, sondern legt den Banditen Wade als vielschichtige Persönlichkeit an, durch dessen dicken Panzer bei näherer Betrachtung doch der ein oder andere moralische Lichtschimmer fällt. Und auch eine große Portion Charme, die den Killer immer wieder vergessen macht, nur um ihn in der nächsten Szene durch einen Mord wieder präsent werden zu lassen. Zwischen den beiden unterschiedlichen Männern beginnt ein spannendes Ringen, bei dem bis zum Schluss nie ganz klar ist wie das Tauziehen wohl enden wird. Unter den Nebenrollen fällt besonders Ben Forster als Wade’s kaltblütiger Komplize auf. Tuntig und tödlich gab selten eine so explosive Kombination wie bei dem Nachwuchsschauspieler.
Vielschichtige Charaktere, eindimensionale Klischeefiguren und eine typische Westernstory über Ehrverhalten und Gerechtigkeit sind die Zutaten, aus denen Regisseur James Mangold seinen Western gestrickt hat. Mit Unterstützung einer beachtlichen Kameraarbeit und eines guten Schnitts ist ihm vielleicht tatsächlich die Wiederbelebung eines todgesagten Filmgenres gelungen.
Wissenswertes
„Todeszug nach Yuma“ ist das Remake eines Films „Zähle bis drei und bete“ von 1957. Damals in der Rolle des Dan Evans Van Helfin. Glenn Ford gab den Gangster Ben Wade.
Auszeichnungen
OSCAR-Nominierungen
Beste Musik, Bester Ton-Mix
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Kommentare
mark schreibt am 26.05.09, 07:56
Einer der letzten wirklich besten Western die gemacht wurden. Hat mir nicht nur eine überaus packende und actionvolle Story, nein, punkten auch die überragenden Darsteller, allen voran natürlich die Stars des Films Russell Crowe und Christian Bale. Sehenswert! Gute Nacht liebe Filmfreunde!
