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Das Fenster zum Hof
Rear Window
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Regie
Alfred Hitchcock
Drehbuch
John Michael Hayes
Produzent
Alfred Hitchcock
Genre Thriller FSK 16 Filmlänge 112 min Land USA Kinostart 08.04.1955 DVD-Start 18.11.1999 Verleih United International Pictures |
Story
Der Sensationsfotograf L.B. "Jeff" Jeffries ist wegen seines gebrochenen Beins für sieben Wochen an den Rollstuhl gefesselt. Aus purer Langeweile beobachtet er mit einem Fernrohr über den Hinterhof seines New Yorker Appartments hinweg die Geschehnisse in den anderen Wohnungen. Hier gibt es so manches zu sehen und Jeff bekommt immer detailliertere Einblicke in das Leben der lieben Nachbarn. Umso seltsamer erscheint es dem Fotografen, als die Ehefrau eines Bewohners plötzlich nicht mehr da ist. Immer mehr erhärtet sich Jeffs Verdacht, dass der seltsame Nachbar seine Frau umgebracht haben könnte. Doch leider fehlen ihm die Beweise und keiner will ihm seine doch sehr unglaubwürdig klingende Geschichte so recht glauben. Allerdings gelingt es dem geplagten Jeff, seine Freundin Lisa und die Pflegerin Stella für Recherchen zu mobilisieren. Die Beweise verdichten sich und gemeinsam entwickeln die drei einen Plan, den Mörder zu überführen. Doch noch scheint ihnen nicht so ganz bewusst zu sein, dass sie sich mit ihren Nachforschungen in Lebensgefahr begeben.
Schauspieler
James Stewart, Grace Kelly, Wendell Corey, Thelma Ritter, Raymond Burr, Judith Evelyn, Ross Bagdasarian, Georgine Darcy
Filmkritik von Stefanie Rufle
"Das Fenster zum Hof" gehört zu den großen Meisterwerken Alfred Hitchcocks, ein Film voller Raffinesse und gut gemachter Effekte. Wieder einmal arbeitet der Master of Suspense mit der Angst eines unschuldigen Protagonisten, der unversehens in ein Verbrechen verwickelt wird. James Stewart ist die ideale Besetzung für den unbedarften Jeff, der sich, ohne es zu wissen, in allergrößte Gefahr begibt. Die Idee, einen hilflosen, an den Rollstuhl gefesselten Mann zum Zeugen eines Verbrechens zu machen, kann getrost als genial bezeichnet werden. Die beklemmende, fast auswegslose Situation ist für den Zuschauer fast körperlich spürbar und die Spannung steigt gegen Ende schier ins Unerträgliche. Auch wenn Grace Kelly in diesem Streifen durchaus etwas fürs Auge bietet und ihr Sache wirklich gut macht, ist doch ganz sicher James Stewart der unangefochtene Held dieses großartigen Thrillers. Hitchcocks Filme zeigen dem Zuschauer heute noch, wie man mit wenigen Mitteln großartiges Kino machen kann.
