Picknick am Valentinstag

Picnic at Hanging Rock

Filmplakat Picknick am Valentinstag
Regie Peter Weir  Drehbuch Cliff Green  Produzenten Hal McElroy, Jim McElroy 
Genre Drama  FSK 12  Filmlänge 114 min
Land Australien  DVD-Start 22.06.2004  Verleih Atlas

Story

Der Valentinstag im Jahre 1900. Die Schülerinnen des strengen australischen Appleyard-Internats dürfen zur Feier des Tages einen Picknickausflug an den Hanging Rock unternehmen. Doch die Unternehmung steht unter keinem guten Stern. Auf dem Ausflug verschwinden drei Schülerinnen und eine Lehrern spurlos in dem Felsmassiv. Auch eine intensive Suche bringt keine Spuren. Doch dann findet der junge Neffe von Colonel Fitzhubert doch noch eines der Mädchen…

Schauspieler

Picknick am Valentinstag Rachel Roberts, Dominic Guard, Helen Morse, Jacki Weaver, Vivian Gray, Kristy Child, Anne Lambert, Karen Robson

Filmkritik von Melanie Frommholz

Melli vergibt 4 von 5 Ms Picknick am Valentinstag Peter Weirs Regiearbeit „Picknick am Valentinstag“ aus dem Jahr 1975 gilt bei vielen heute als Kultfilm. Cliff Green adaptierte hierfür einen Roman von Joan Lindsay. Die Geschichte lebt ganz von ihrer Rätselhaftigkeit. Romantisch verklärt und elfengleich führt Weir, der später mit „Der Club der toten Dichter“ und „Die Truman Show“ internationale Bekanntheit erlangte, seine Schülerinnen zu Beginn des Films ein. Durch den geschickten Einsatz von Musik und Tonelementen, bedeutungsschwangeren Dialogen und entsprechenden Kameraeinstellungen baut der Film in der ersten Hälfte eine dichte, mystische Atmosphäre und gleichzeitig eine ungeheure Spannung auf. Gebannt verfolgt man die Geschehnisse und bangt um die Verschwundenen und fiebert mit, ob sich das Geheimnis des unerklärliche Verschwindens der Frauen noch lüftet. Je mehr das Verschwinden in den Hintergrund tritt und den Ereignissen im Internat Platz macht, schwindet diese besondere Atmosphäre. Ein Umschwung der nicht durchweg stimmig gelingt. Als Quintessenz bleibt die Erkenntnis, dass man für das Übertreten von Grenzen einen Preis zahlen muss, von dem man nicht immer weiß wie er aussieht. „Picknick am Valentinstag“ bliebt einem auch nach dem Ende ein Rätsel. Gleichzeitig ist das auch die durchweg prickelnde Faszination des Films, auf die man sich einfach einlassen muss.

Wissenswertes

Picknick am Valentinstag Das Drehbuch basiert auf dem gleichnamigen Roman von Joan Lindsay. Entgegen vielen Berichten basiert die Geschichte nicht auf einer wahren Begebenheit.

Russell Boyd gewann für seine Arbeit den begehrten britischen BAFTA Film Award für die beste Kamera.



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