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Im Tal von Elah
In the Valley of Elah
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Regie
Paul Haggis
Drehbuch
Paul Haggis, Mark Boal
Produzenten
Patrick Wachsenberger, Steven Samuels, Darlene Caamaño Loquet, Laurence Becsey
Genre Drama FSK 12 Filmlänge 124 min Land USA Kinostart 06.03.2008 DVD-Start 14.08.2008 Verleih Concorde Film |
Story
Der patriotische Amerikaner und Exsoldat Hank Deerfield ist mehr als stolz auf seinen Sohn Mike, der ganze 18 Monate im Irakkrieg gedient hat. Kurz nach seiner Rückkehr verschwindet Mike jedoch spurlos. Verzweifelt macht sich Hank auf die Suche nach seinem Sohn und stößt dabei schon bald auf ein Netz aus Lügen und Korruption. In den kommenden Tagen erfährt er in Gesprächen mit ehemaligen Kollegen seines Sohnes viel über dessen Aufenthalt im Irak und macht dabei erschreckende Entdeckungen. Schon bald stellt sich heraus, dass Mike kurz nach seiner Rückkehr ermordet wurde. Es gibt jedoch kaum jemanden, der Hank helfen will den Geschehnissen auf die Schliche zu kommen…
Schauspieler
Tommy Lee Jones, Susan Sarandon, Charlize Theron, James Franco, Frances Fisher, Jason Patric, Josh Brolin, Victor Wolf, Wes Chatham, Jake McLaughlin, Mehcad Brooks, Devin Brochu, Jonathan Tucker
Filmkritik von Kathrin Lang
Erneut ist dem OSCAR-Preisträger Paul Haggis ein wahres Meisterwerk gelungen; erneut beleuchtet er überaus kritisch und aus einer vollkommen unüblichen und überaus ehrlichen Perspektive heraus ein Thema, das für viel Aufmerksamkeit in der Welt sorgt und gesorgt hat: Krieg der Amerikaner! Exemplarisch muss dafür aus aktuellem Anlass der Irakkrieg herhalten, doch lässt sich dieses Musterbeispiel ohne Weiteres auch auf jeden anderen Krieg, den die Vereinigten Staaten von Amerika in den letzten Jahrzehnten geführt haben, übertragen. Väter, die ein patriotisches Verhalten gegenüber ihrem Heimatland vorleben. Söhne, die sich dieses aneignen – aus der gleichen Überzeugen heraus oder auch nur, weil sie wollen, dass man stolz auf sie ist und ihnen mit würdevollem Blick und angemessenem Respekt gegenübertritt. Der Tatsache, dass die blutjungen und vollkommen unerfahrenen Soldaten freiwillig in den Krieg ziehen, wird in „Im Tal von Elah“ nicht widersprochen. Der, dass sie als tapfere, glückliche und stolze Kriegshelden wieder zurückkehren, allerdings schon. Es wird gezeigt und anhand einiger Beispiele bildhaft vorgeführt, in welche unergründlich tiefe Schlucht die jungen Männer Amerikas geschickt werden, wenn sie in den Krieg ziehen. Zurück kommen sie als gebrochene Männer, die alles Übel dieser Welt gesehen und erlebt haben. Der Schock und der beinahe unbändige Hass auf die Grausamkeit, die sie haben erfahren müssen, macht ein normales Leben in der Gesellschaft kaum mehr möglich. Paul Haggis ist es mit „Im Tal von Elah“ wieder einmal gelungen ein überaus heikles Thema grandios zu inszenieren, und er hat damit einen der eindringlichsten und überzeugendsten Antikriegsfilme der vergangenen Jahre gedreht.
Wissenswertes
Paul Haggis wurde bereits für seine Drehbücher zu den Dramen "Million Dollar Baby"(2004) und "Letters from Iwo Jima"(2006) mit dem OSCAR nominiert und konnte ihn als Produzent und Regisseur des Besten Films "L.A.Crash"(2004) auch verdient entgegennehmen.
Auszeichnungen
OSCAR-Nominierungen
Bester Hauptdarsteller (Tommy Lee Jones)
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