88 Minutes

Filmplakat 88 Minutes
Regie Jon Avnet  Drehbuch Gary Scott Thompson  Produzenten Avi Lerner, George Furla, Randall Emmett, Gary Scott Thompson, Jon Avnet 
Genre Thriller  FSK 16  Filmlänge 107 min
Land USA, 2006  DVD-Start 02.11.2007  Verleih Kinowelt

Story

Jack Gramm ist Psychiater, arbeitet nebenher fürs FBI und trug maßgeblich dazu bei, einen gesuchten Serienkiller hinter Gitter zu bringen. Nun, neun Jahre später, steht die Vollstreckung der Todesstrafe an, da erscheint ein neuer Killer auf der Bildfläche, der die Morde des Todeskandidaten nachzuahmen scheint. Doch damit nicht genug, er zieht auch Jack mit hinein. Er ruft ihn an und teilt ihm mit, Jack habe noch 88 Minuten zu leben. Was tun, um einen erneuten Serienkiller zu schnappen. Oder war der Gefangene am Ende gar nicht der Täter? Wie auch immer. Die Zeit läuft und Jack rennt buchstäblich um sein Leben. Tick, Tack...

Schauspieler

88 Minutes Al Pacino, Alicia Witt, Amy Brenneman, Leelee Sobieski, Neal McDonough, Benjamin McKenzie, William Forsythe

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 4 von 5 Ms 88 Minutes Die DVD-Direkt-Veröffentlichung "88 Minutes" darf wieder einen überzeugenden Al Pacino zeigen, der hier erneut in einer für ihn passenden Rolle zu sehen ist. Unverständlicherweise wurde der OSCAR-Preisträger für eine Goldene Himbeere als schlechtester Schauspieler nominiert. Stand in diesem Jahr denn kein anderer Schauspieler zur Verfügung?
Spannend und durchweg packend wurde dieser Thriller inszeniert, ist aber nicht völlig logisch und leider auch ein Stück weit vorsehbar geraten. Nichtsdestotrotz punktet dieser Streifen, der ab einem gewissen Zeitpunkt in Echtzeit läuft, mit tollen Schauspielern, einer rasanten Erzählweise und einer interessanten Geschichte. Regisseur Jon Avnet, der James Foley auf dem Regieposten ersetzte, schuf einen Film, der für Fans des Genres bestimmt ein absolut gefundenes Fressen bietet. Wer solche Filme mag, ist hier richtig.

Wissenswertes

88 Minutes Bei den Razzie-Awards erhielt „88 Minutes“ gleich zwei Nominierungen. Eine für Al Pacino als schlechtester Schauspieler und eine für Leelee Sobieski als schlechteste Nebendarstellerin. Es ist Sobieskies erste und Pacinos dritte Nominierung für die Goldene Himbeere. Eine erhielt der OSCAR-Preisträger für „Gigli“ 2003 und eine für „Revolution“ 1985.



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