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Reservoir Dogs - Wilde Hunde
Reservoir Dogs
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Regie
Quentin Tarantino
Drehbuch
Quentin Tarantino
Produzent
Lawrence Bender
Genre Thriller FSK 18 Filmlänge 99 min Land USA Kinostart 04.09.1992 DVD-Start 25.01.2000 Verleih Ascot Elite |
Story
Sechs harte Männer wurden von dem Mafiaboss Joe angeheuert, um Juwelen in Millionenhöhe zu stehlen. Dabei geht jedoch einiges schief. Mr. Brown und Mr. Blue sterben, Mr. Orange wird angeschossen. Jemand muss die Truppe verraten haben. Etwa Mr. White? Oder Mr. Pink, der im Lagerhaus, dem Treffpunkt, auf sie wartet? Mr. Blonde kommt ebenfalls in Frage...
Schauspieler
Harvey Keitel, Tim Roth, Chris Penn, Steve Buscemi, Lawrence Tierney, Michael Madsen, Quentin Tarantino, Eddie Bunker, Kirk Baltz, Randy Brooks
Filmkritik von Thomas Ays
„Reservoir Dogs - Wilde Hunde“ gehört zu den Erstlingswerken des „Kult“-Regisseurs Quentin Tarantino. Eindrucksvoll und stimmig erzählt der Filmemacher hier seine Geschichte und spielt mit dem Handlungsverlauf sehr originell. So wird beispielsweise der Überfall, von dem alle Figuren reden, nie gezeigt, sondern nur über ihn geredet. Ein grandioses Stilmittel, das Tarantino gekonnt einsetzt. Hier zeigt sich vor allem die Kreativität und Originalität des Filmemachers.
Hinzu kommen die einfach fabelhaften Schauspieler, die richtig Spaß machen. Tim Roth spielt Mr. Orange, Harvey Keitel Mr. White, Steve Buscemi Mr. Pink und Michael Madsen ist als Mr. Blonde an Bord. Die eindrucksvolle Darstellerriege ist nur als glaubhaft zu bezeichnen. Besonders Buscemi spielt mit der nötigen Leichtigkeit seine Rolle. Großartig!
Auch wenn viel zu viel Kunstblut fließt (das eindeutige Fetisch des Regisseurs) muss man Tarantino zugestehen, hier einen handwerklich guten und inhaltlich auch sehr unterhaltsamen Film abgeliefert zu haben.
Wissenswertes
Die Idee mit den Farb-Pseudonymen übernahm Regisseur und Drehbuchautor Quentin Tarantino aus dem Gangsterfilm „Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 123“ aus dem Jahr 1974.
Beim berühmten Sundance Film Festival erhielt „Reservoir Dogs - Wilde Hunde“ eine Nominierung als bestes Drama und die Independent Spirit Awards zeichneten Steve Buscemi als besten Nebendarsteller aus. Tarantino durfte sich über zwei Nominierungen freuen (beste Regie, beste Film).
Das Wort „Fuck!“ wird in diesem Film stolze 272 Mal verwendet.
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Kommentare
mark schreibt am 31.03.09, 11:37
Einer der besten, wenn nicht der beste Tarantino schlecht hin! Wird hier nicht nur eine mitreißende Story erzählt, punkten auch die überaus glaubhaften Darsteller! Das ist ein Thriller wie er im Buche steht, originelle Erzählweise und Überraschungen geben den Film das Prädikat "Guckpflicht"! Gute Nacht liebe Filmfreunde!!!
