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Die drei Tage des Condor
The Three Days of the Condor)
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Regie
Sydney Pollack
Drehbuch
Lorenzo Semple jr., David Rayfiel
Produzent
Stanley Schneider
Genre Agentenfilm FSK 16 Filmlänge 117 min Land USA Kinostart 19.12.1975 Verleih Kinowelt |
Story
Agent Joe Turner hat eigentlich einen der harmlosesten Jobs bei der CIA: Er übersetzt Bücher und wertet Nachrichten aus. Getarnt hinter den Büros der Amerikanischen Gesellschaft für Literaturgeschichte durchforsten er und seine Kollegen Krimis, Zeitungen und anderes. Eines Tages kommt Joe aus der Mittagspause und findet seine Kollegen alle erschossen. Schnell wird ihm klar, dass nun die Jagt auf ihn eröffnet ist. Unter seinem Decknamen „Condor“ versucht er die Hauptzentrale der CIA zu erreichen und gerät so schneller in die Schusslinie als ihm lieb ist. Joe Turner wird klar, dass er herausfinden muss, was hinter dem Anschlag auf seine Tarnfirma steckt, um sein Leben zu retten.
Schauspieler
Robert Redford, Faye Dunaway, Cliff Robertson, Max von Sydow, John Houseman, Tina Chen, Addison Powell
Filmkritik von Melanie Frommholz
Wer ist verdächtig? Wem kann man trauen? Und wer gehört zu welcher Gruppe innerhalb der CIA? Sydney Pollacks Gespinst aus Lügen, Tarnung und Verrat ist spannend bis zum Schluss. Hier ist jeder verdächtig und schon bald ist der Zuschauer genauso wie Hauptfigur Robert Redford verunsichert, wem nun zu trauen ist. Glaubwürdig schildert der Film die Auswirkungen einer wachsenden Paranoia innerhalb solcher Organisationen wie der CIA. Menschenleben sind nichts wert und unliebsame Berichte werden mitsamt ihren Verfassern zugunsten der sich ständig ändernden Ziele gleich mit eliminiert. Neben einer teilweise etwas spritzigeren Inszenierung hätte eine tiefere Beschäftigung mit der moralischen Seite dieses Aspekts die Geschichte noch ein Stück runder gemacht.
