Schenke in Thailand keine Blumen

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Filmplakat Schenke in Thailand keine Blumen
Regie Xavier Durringer  Drehbuch Xavier Durringer  Produzenten Bruno Petit, Xavier Durringer 
Genre Komödie  Filmlänge 100 min
Land Frankreich  Verleih ARTE

Story

Der Pariser Bauingenieur Jean befindet sich in einer tiefen Lebenskrise. Gerade erst hat ihn seine Frau verlassen und irgendwie hängt er ziemlich durch. Da kommt ihm der Vorschlag seines Freundes Polo, ihn zum Golfurlaub nach Thailand zu begleiten, gerade recht. Die Sonne genießen, Golf spielen und die Alltagssorgen vergessen - das scheint im Moment genau das richtige für Jean zu sein. Dass der "glücklich" verheiratete Polo noch ganz anderes im Sinn hat, wird Jean erst bewusst, als sie in Thailand angekommen sind. Die hübschen und vor allem jungen Thai-Frauen haben es dem Schwerenöter angetan - sehr zum Ärger Jeans. Denn er ist sich absolut sicher, dass er niemals für Frauen bezahlen würde. Polos Argument, er würde für seine Frau ja auch bezahlen, indem er ihr Blumen schenke, will Jean nicht gelten lassen. Dann allerdings trifft er in Pattaya die bildschöne Pat - und wirft all seine edlen Prinzipien über Bord. Doch im Gegensatz zu Polo kann er Pat nicht als netten Urlaubsflirt verbuchen - er verliebt sich Hals über Kopf in die Schönheit. Und damit fangen die Probleme erst so richtig an.

Schauspieler

Schenke in Thailand keine Blumen Eric Savin, Bruno Lopez, Dao Paratee, Tak Bongkoch, Jean-Pierre Léonardini, Margot Abascal

Filmkritik von Stefanie Rufle

Steffi vergibt 4 von 5 Ms Schenke in Thailand keine Blumen Ja ja, die Männer und ihre Midlife-Crisis... Hier wird dieses Thema auf wirklich äußerst charmante Art und Weise behandelt - typisch französisch eben! Zwei Männer, die vor ihren Alltagsproblemen davon laufen und sich in wagemutige Liebesabenteuer flüchten. Allerdings müssen sie schmerzhaft erkennen, dass sie irgendwann doch wieder bei sich selbst und dem, was ihnen im Weg steht, landen. Jeder der beiden hat seine eigene Methode, damit umzugehen, doch ob diese schlussendlich von Erfolg gekrönt sein wird - lässt der Film offen. Auf schon manchmal schockierend offene Art - auch das typisch französisch - behandelt "Schenke in Thailand keine Blumen" Themen wie das Für und Wider der käuflichen Liebe, gesellschaftliche Schranken und eben auch den Umgang der Männer mit dem Älterwerden. Doch sucht der Zuschauer hier vergebens nach dem moralisch erhobenen Zeigefinger oder irgendwelchen abgedroschenen Lebensweisheiten. Der Film erzählt lediglich eine Geschichte, wie sie durchaus denkbar wäre - und das voller Humor und Augenzwinkern.



Besucherbewertung
4.8 / 5  (24 votes)

Kommentare

Sieglinde schreibt am 31.03.10, 18:16
Leider ist die Hauptdarstellerin am 12.03.2010 in Bangkok bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen.
Torsten schreibt am 29.03.09, 01:05
Hallo liebe arte-Leute,
könnt Ihr diesen fantastischen Film noch einmal zeigen bitte ?
Der Film ist so authentisch !
Cri schreibt am 28.09.09, 13:39
Ich werde mir diesen Film besorgen, aboslut Spitze und authentisch; immer wieder versetzte mich dieser Streifen in meine Zeit in Phuket, in meinen eigenen Film sozusagen. Cri
Wolf schreibt am 28.03.10, 20:40
Kann mir jemand sagen, wo ich diese zwei tollen Filme über Thailand als DVD bekommen kann?
Jörg schreibt am 27.12.09, 20:02
Wirklich unfassbar authentisch dieser Film. Habe mich beim 2. Pattyurlaub auch zum Liebeskasper machen lassen. Das ist allerdings einige Zeit her. Zum Thema Zwangsprostitution ... GEZWUNGEN werden die Frauen nicht, sich zu verkaufen. Das gibt es vielleicht in Deutschland, aber in Thailand ist es definitiv kein ZWANG. Auch würden die Frauen und deren Familien nicht verhungern, wenn sie sich nicht prostituieren würden. Es ist einfach nur eine Möglichkeit, schnell an viel Geld zu gelangen. Der Sex gegen Geld wird vielen nicht gefallen. Das Geld aber schon. Wer die Thais kennt weiß was ich meine. ;-)
Andy schreibt am 26.01.10, 21:47
Hallo,weiss jemand wo man den Film auf Deutsch kaufen kann? Möchte auch gern den 2.Teil sehen.Bitte um Info
Gruss Andy
Mark schreibt am 20.09.09, 06:47
@ Stefanie Rufle
Da sind wir doch einfach mal froh, dass wir das, was Frauen schon mit 27 kriegen erst 25 Jahre später haben. Allerdings mit dem gravierenden Unterschied, dass die Mädels dann immer noch auf uns stehen. Frauen sind dann allerdings frustriert und ausgesondert.

Den Neid kann ich nachvollziehen.
KhunMarRai schreibt am 19.09.09, 17:50
Supertolle Filme, auch Teil 2, ich wünschte es gäbe noch weitere Teile! 3y Habe ich sie mir schon angeschaut und würde es auch noch weitere Male tun. Diese Filme spiegeln Thailand so realistisch!!!
Norbert Pfeifer schreibt am 16.02.10, 18:34
Hi , hier hat ja schon mal jemannt gefragt, wo kann ich den Film kaufen???

Bei Arte vielleicht??
Matthias schreibt am 13.11.08, 21:19
Kann mich meinen Vorrednern nur anschließen!
Der Film bezieht keine Stellung und zeigt das wahre Verhältnis, denn Zwangsprostitution gibt es auf der ganzen Welt. Ich möchte den Sextourismus nicht beschönigen, aber dieser Film hat meine Meinung dazu verändert, da ich etwas mehr über die Thematik aufgeklärt wurde.
DirtyHarry schreibt am 13.06.11, 16:30
@ChangNoi, wie wahr, wie wahr. Besser kann man es nicht ausdrücken! Bin voll deiner Meinung. Der Film ist absolut authentisch. Derjenige der plant nach Pattaya zu fliegen sollte sich diesen Film vorab anschauen. Wo kann man die DVD beider Teile kaufen? Bisher konnte keiner Antwort geben. Ist es wirklich so schwierig???
Achim schreibt am 10.11.08, 01:22
Authentischer war noch kein Beitrag, egal in was für einem Medium. Ich bin wahrlich kein Pattay-Fan, aber was sonst in den Medien über Pattay berichtret wird ist oberflächlich und mediengerecht Aufbereitet. Dieser Film beschreibt die Beziehung zwischen zwei Farang (westlicher Urlauber) und den Thai-Mädchen wie es sich in vielen Fällen abspielt. Die Dialoge sind so aus dem Leben gegriffen, dass entwender der Autor des Buches und/oder der Regisseur des Filmes, diese schon erlebt haben muss. Für Menschen die sich für das Wahre-Thailand interessieren ist der Film eine echte Bereicherung. Aber man sollte immer bedenken Pattay ist nicht Thailand. Pattay ist ---- Pattay, und Thailand hat noch viele aufregendedere und schönere Seiten.
Schaumstoff schreibt am 10.10.09, 10:04
Einfühlsame und klischeefreie Darstellung der thailändischen "Lady Bars" jenseits von krampfhafter politischer Correctness und uninformierten Wedeln mit dem moralischen Zeigefinger von Personenkreisen die nach dem Motto leben "Es kann nicht sein was nicht sein darf", weil eigene persönliche Erfahrungen aus der Szene komplett fehlen.Ein Film von erfahrenen Insidern die dem Deutschen Michel in seinem unersättlichem Bedürfniss nach Empörkaspertum nicht nach dem Mund reden und schon gar nicht versuchen westliche Denk- und Moralvorstellungen asiatischen Kulturen überzustülpen (Westliche Sichtweisen denen der thailändische Lebensstil des "Sanuk" vollkommen fremd ist).

Dieser Film besticht durch seine mitreißende und bewegende Mischung aus Witz und Dramatik, die natürlich für viele Neckermänner die meinen Land und Leute zu kennen nur sehr schwer nachzuvollziehen ist.

Jedem erfahrenen Thailandurlauber wird der Handlungsstrang des Films wie ein Deja-Vu Erleniss erscheinen.

Empfehlenswerte authentische Produktion um nicht zu sagen Pflichtprogramm vor jedem Thailand Urlaub.
ChangNoi schreibt am 09.09.09, 11:30
Immer wieder witzig, wie westliche Frauen es auf die sog. "Midlife-Crisis" der Männer abschieben, wenn Männer feststellen, dass es noch weibliche, aber starke Frauen gibt, die emanzipiert sind, ohne dabei mit den Männern beim "Mann-Sein" in Konkurrenz treten zu müssen. Thai-Frauen gehören nun mal in diese Kategorie !

Dieser Film ist einfach göttlich, denn er zeigt sehr fein beobachtet und authentisch, wie das denn tatsächlich mit dem sog. "Sextourismus" und der vermeintlichen "Zwangsprostitution" ist und welche Beweggründe alle Beteiligten haben. Ausnahmen und schlechte Beispiele gibt es immer und überall auf der Welt, aber ich behaupte, dass z.B. in DEUTSCHLAND mehr Ost-Frauen zur Prostitution gezwungen werden, als in Thailand. Die Frauen dort sind selbständig, souverän, sehen sich selbst nicht als Prostituierte, sondern als "finanziell unterstütztes Verhältnis" mit Option auf mehr...

Und eigentlich sollte es den westlichen Frauen eher zu denken geben, wenn ihre Männer weit weg bei einer "Bezahlten" mehr Zuneigung und Aufmerksamkeit erfahren als sie zuhause bei der "liebenden Frau" je bekamen.

Das macht in der Tat süchtig und dieser Film zeigt warum!
nobody schreibt am 07.01.09, 09:12
Spiegel der Realität wie ihn wenige Filme darstellen.
In einem Forum den Link gesehen und im Anschluss trotz vorgerückter Stunde noch den ganzen Film angeschaut ...
Kenne selbst ausser Pattaya den Norden und Nordosten Thailands, damit auch das "normale Leben dort", sicher steht Badtaya nicht für Thailand gesamt, doch ist die ewige Darstellung von Zwangsprostitution in Thailand und anderen Ländern sehr oft eine Form von Sensationsjournalismus und seichter grob verfälschter Information.
Mit Abstand die realste Darstellung die je im Fernsehen gesendet wurde, ein Dank an die Macher des Films ...

Solong
fritzlich schreibt am 02.01.08, 15:28
Kurz bevor ich den Film erstmals im Fernsehen sah, verbrachte ich einige Wochen in Thailand. Authentischer konnte man die Situation nicht darstellen. Genau so spielt es sich in Orten wie Pattaya ab. Sehr genau beobachtet. Ich habe mich halb tot gelacht.
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