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Lonesome Jim
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Regie
Steve Buscemi
Drehbuch
James C. Strouse
Produzenten
Galt Niederhoffer, Celine Rattray, Daniela Taplin Lundberg, Jake Abraham, Gary Winick, Steve Buscemi
Genre Drama FSK 6 Filmlänge 87 min Land USA, 2004 Verleih starmedia |
Story
Jim kehrt nach einer erfolglosen Karriere in New York nach Hause, ins trostlose Indiana, zurück. Doch auch hier ändert sich das Leben des melancholischen jungen Mannes überhaupt nicht. Sein Vater bittet ihn, nach dem Suizidversuch von Jims Bruder Tim, im elterlichen Betrieb zu arbeiten und dann ist da noch die Sache mit den Drogen...
Schauspieler
Casey Affleck, Liv Tyler, Mary Kay Place, Seymour Cassel, Kevin Corrigan, Jack Rovello, Mark Boone jr.
Filmkritik von Thomas Ays
„Lonesome Jim“ macht es seinen Zuschauern mehr als schwer, ihn zu mögen. Spätestens in der Mitte des Films will man den Fernseher ausschalten und sich einen Strick nehmen. Es darf ja gerne mal etwas melancholisch werden, aber Casey Affleck ist mit seinem Spiel eindeutig über das Ziel hinausgeschossen. Irgendwann ist man an dem Punkt, da will man diese Figur einfach nur nehmen und sie ordentlich in den Hintern treten, damit endlich mal was passiert. Furchtbar phlegmatisch ist dann auch der ganze Film: Träge und fast nicht zum aushalten. Da ist Liv Tyler, zumindest am Anfang, der einzige Lichtblick, auch wenn man das Gefühl hat, sie hat sich irgendwann von der antriebslosen Stimmung des ganzen überflüssigen Streifens anstecken lassen. Dann doch lieber Parteigeschwätz von Claudia Roth und Angela Merkel im Fernsehen – und DAS will was heißen!
