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Mad City
Mad City
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Regie
Constantin Costa-Gavras
Drehbuch
Tom Matthews
Produzenten
Arnold Kopelson, Anne Kopelson
Genre Thriller FSK 12 Filmlänge 110 min Land USA Kinostart 19.02.1998 DVD-Start 25.09.1998 Verleih Warner Bros. Pictures |
Story
Den Reporter Max Brackett darf man gern als sensationsgeil betrachten. Er achtet, wie viele seiner Kollegen, gern auf die Quote, ist aber bei weitem kein guter Teamspieler. Deswegen arbeitet er auch nicht mehr für das Network in New York, sondern für einen kleinen Provinzsender. Hier darf er auch nicht über die wirklich interessanten Fälle berichten, wie beispielsweise einen brisanten Bank-Skandal. Nein, nein! Sein Boss schickt ihn in das örtliche Museum, das immer mehr Gelder gestrichen bekommt. Wie spannend.
Doch vor Ort wartet die Geschichte seines Lebens: Nach dem Interview mit der Museumsleiterin kommt Sam Baily, der ehemalige Sicherheitsangestellte, in das Museum und will mit seiner Ex-Chefin über seinen verlorenen Job sprechen. Die blockt ab und Baily zieht eine Pumpgun. Blitzschnell wird aus einer scheinbar harmlosen Situation ein echtes Drama: Im Museum ist eine Schulklasse, samt Lehrerin und Baily hat sich verschanzt. Es dauert nicht lange und Max Brackett sendet live aus dem Museum - nur: Um welchen Preis?
Schauspieler
John Travolta, Dustin Hoffman, Mia Kirshner, Alan Alda, Robert Prosky, Blythe Danner, William Atherton, Ted Levine
Filmkritik von Thomas Ays
„Mad City“ hat genau die richtigen Schauspieler, um diese brisante und packende Handlung zu tragen. John Travolta und Dustin Hoffman sind ein explosives Gespann, das sich sehen lassen kann. Travolta spielt den naiven, kindlichen Baily mit der nötigen Überzeugung und Hoffman brilliert in der Rolle des Reporters Max Brackett auf ganzer Linie. Dieser Schauspieler ist für solche Rollen wie geschaffen.
Auch die Geschichte des Films ist gesellschaftlich höchst aktuell. Keine Sekunde zweifelt man daran, dass das im „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“, dem „Land of the Free“ und „America – The Beautiful“ wirklich passieren kann. „Mad City“ zeigt eindrucksvoll und erschütternd, wie ein Mensch Spielball der Medien werden kann, ohne Rücksicht auf Verluste. „Da wurde einer angeschossen!“ „Gut! Hoffentlich ist Blut zu sehen!“ Dieser Dialog passt perfekt ins Bild des Films und zeigt, was Sensationslust bewirkt: Irgend jemand verliert immer – und selten, ganz selten sind es die Reporter.
