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Tatort - Borowski und der coole Hund (TV)
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Regie
Christian Alvart
Drehbuch
Michael Proehl
Produzent
Kerstin Ramcke
Genre Krimi Filmlänge 90 min Land Deutschland, 2011 Verleih NDR |
Story
Als in Kiel ein Mann in einen Badesee springt und von Bambus-Stäben aufgespießt wird, stehen Klaus Borowski und Sarah Brandt zunächst vor einem Rätsel: Haben sie es schlicht mit einem Verrückten zu tun, der seine Opfer zufällig wählt, oder war der Tote tatsächlich das Ziel? Eine zentrale Rolle bei den Ermittlungen spielt schon bald die hübsche Ina Santamaria, die Geliebte des Toten. Über einen Chatroom verabredete sie sich mit Männern zu sexuellen Begegnungen. Genau dort hat sie auch ihren nun toten Liebhaber kennengelernt.
Mitten in den Ermittlungen bekommen Borowski und Brandt überraschenderweise Unterstützung aus Schweden. Kommissar Enberg, ein alter Freund Borowskis, wird von einem Tollwut-Falls in Göteborg nach Kiel geführt. Schnell stellt sich sogar heraus, dass die beiden Fälle etwas miteinander zu tun zu haben scheinen…
Schauspieler
Axel Milberg, Sibel Kekilli, Mavie Hörbiger, Magnus Krepper, Thomas Kügel, Sebastian Weber, Sebastian Zimmler, Tom Hanslmaier, Jan Georg Schütte, Peter Maertens, Andrea Jolly, Christopher Wollter
Filmkritik von Kathrin Lang
Bei der Kieler „Tatort“-Folge „Borowski und der coole Hund“ nahm mit Christian Alvart ein sehr namhafter Regisseur auf dem Regiestuhl Platz. Nach dem deutschen Kinoerfolg „Antikörper“ inszenierte Alvart in Hollywood Filme wie „Case 39“ und zuletzt „Pandorum“. Für das Drehbuch dieser „Tatort“-Folge zeichnet sich Michael Proehl verantwortlich, der 2009 mit „Weil sie böse sind“ bereits in Frankfurt einen außergewöhnlich guten „Tatort“ niederschrieb. Die Idee für den Stoff stammt von Henning Mankell, einer der erfolgreichsten Kriminalautoren Europas. Dass hinter der Kamera talentierte Leute am Werk waren, die wahrlich etwas von ihrem Handwerk verstehen, merkt man „Borowski und der coole Hund“ auch schnell an.
Häufig setzt der „Tatort“ auf sozialkritische Gesellschaftsstudien und vernachlässigt dabei etwas das Genre. Christian Alvart schlägt dahingehend etwas untypische Wege ein und legt seinen Fokus nahezu gänzlich auf die Ermittlungen, die Ermittler und die Thriller-Aspekte des Kriminalfalls. Innerhalb weniger Szenen schwört er dabei eine dichte Thriller-Atmosphäre herauf, die den Zuschauer in den kommenden 90 Minuten durch einen spannenden „Tatort“ führt, der am Schluss tatsächlich ein Genrefilm ist. Ein klug eingesetzter und toll durchgeführter Schnitt, interessante Kameraeinstellungen und nicht zuletzt überzeugend aufspielende Schauspieler, lassen „Borowski und der coole Hund“ zu lupenreiner Kriminalunterhaltung am Sonntagabend werden.
Wissenswertes
Alle Fälle von Borowski und Jung:
• 2003: Väter
• 2004: Schichtwechsel
• 2004: Stirb und werde
• 2005: Schattenhochzeit
• 2005: Borowski in der Unterwelt
• 2006: Sternenkinder
• 2006: Mann über Bord
• 2007: Das Ende des Schweigens
• 2007: Macht der Angst
• 2008: Borowski und das Mädchen im Moor
• 2008: Borowski und die einsamen Herzen
• 2009: Borowski und die heile Welt
• 2009: Borowski und die Sterne
• 2010: Tango für Borowski
• 2010: Borowski und der vierte Mann
• 2010: Borowski und eine Frage von reinem Geschmack
Alle Fälle von Borowski und Brandt:
• 2011: Borowski und die Frau am Fenster
• 2011: Borowski und der coole Hund
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