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Geh und lebe
Va, vis, et deviens
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Regie
Radu Mihaileanu
Drehbuch
Radu Mihaileanu, Alain-Michel Blanc
Produzenten
Denis Carot, Marie Masmonteil, Radu Mihaileanu
Genre Drama FSK 12 Filmlänge 149 min Land Frankreich, Israel Kinostart 06.04.2006 DVD-Start 15.11.2007 Verleih Delphi |
Story
Schlomo hat Glück gehabt - auch wenn er das Zeit seines Lebens anders sehen mag. Seine Mutter gab ihn als 9jähriger als Jude aus, um ihn aus Äthiopien ins Heilige Land, nach Jerusalem, schicken zu können. Niemals darf er sein Geheimnis jemandem anvertrauen. Dies ist die Geschichte eines Kindes, das erwachsen wird, aber nie weiß, wo es zuhause ist - obwohl er geliebt wird und ein dankbares Leben führt. Dennoch braucht ein Kind das Wissen, woher es kommt...
Schauspieler
Yaël Abecassis, Roschdy Zem, Moshe Agazai, Mosche Abebe, Sirak M. Sabahat, Roni Hadar, Yitzhak Edgar, Rami Danon, Meskie Shibru Sivan, Mimi Abonesh Kebede, Raymonde Abecassis
Filmkritik von Thomas Ays
Eindringlich schafft es Regisseur Radu Mihaileanu („Trahir“, „Zug des Lebens“) seine Geschichte um den (fiktiven) Jungen Schlomo zu erzählen. Vom 9jährigen, über die Pubertät, die Zeit als junger Erwachsener, bis hin zum jungen Mann und schließlich zum Ehemann und Vater. In 149 Minuten geht der Regisseur alle Stationen von Schlomo ab. Gesellschaftsdrama. Weltpolitische Anklage, Familiendrama. Viel Stoff, wenig Zeit und genau hier liegt das Problem. Radu Mihaileanu will in "Geh und lebe" zu viel, reißt oft nur Dinge an, die vielleicht größere Aufmerksamkeit verdient hätten. Dennoch ist dieser Film in jedem Fall ein kleines Juwel und jedem zu empfehlen, der gern richtig gute Filme, weit ab von Hollywood, sieht und sehen will. Auch als Diskussionsstoff ist "Geh und lebe" geeignet. In jedem Fall ein absolut besonderer Film, der zu Recht zahlreich ausgezeichnet wurde. Als reines Unterhaltungsprogramm ist diese Geschichte jedoch nicht zu sehen, sondern eher als Grundlage für lange und ergiebige Diskussionsrunden.
Wissenswertes
Auf der Berlinale war "Geh und lebe" ein echter Erfolg. Er erhielt ganze drei Auszeichnungen. Auf dem Copenhagen International Film Festival sackte er den Preis für das beste Drehbuch und den besten Film ein. Der französische César zeichnete "Geh und lebe" für das beste Drehbuch aus und vergab zudem drei weitere Nominierungen.
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Kommentare
hannah schreibt am 20.02.09, 23:48
Ich muss Tom zustimmen, habe den Film gerade zufällig gesehen und bin beeindruckt. Allerdings gefiel mit die allerletzte szene nicht ganz.. aber wir wollen ja nicht kleinlich sein.. :)
