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Der lange Weg ans Licht
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Regie
Douglas Wolfsperger
Drehbuch
Douglas Wolfsperger
Produzent
Douglas Wolfsperger
Genre Dokumentation FSK 12 Filmlänge 100 min Land Deutschland Kinostart 28.02.2008 DVD-Start 23.10.2008 Verleih Farbfilm |
Story
Seit nun fast zwanzig Jahren arbeitet Edeltraut Hertel als Hebamme. Über acht Jahre war sie in Afrika als christliche Entwicklungshelferin tätig und hat dabei einige Erfahrungen gesammelt, die sie hier in Deutschland nicht hätte sammeln können. Regisseur Douglas Wolfsperger beleuchtet mit seiner Dokumentation „Der lange Weg ans Licht“ jedoch nicht nur die Arbeit von Edeltraut Hertel, sondern auch die zweier Ärzte, die in einem Krankenhaus Kinder zur Welt bringen und die Arbeit von zwei weiteren Hebammen, die ganz ohne Ärzte bei der Geburt von Kindern helfen. Außerdem wird in „Der lange Weg ans Licht“ auch auf die Problematik der pränatalen Diagnostik hingewiesen.
Filmkritik von Kathrin Lang
Eine Dokumentation die informiert und gleichermaßen auch unterhält ist selten – allerdings nicht bei dem deutschen Regisseur Douglas Wolfsperger, der einen ganz bestimmten Charme entwickelt hat, um seine Geschichten zu erzählen. Auch bei „Der lange Weg ans Licht“ ist es ihm auf eine sensationell tolle Art und Weise gelungen, seinen Zuschauer mit der Geschichte über die Hebamme Edeltraut Hertel zu faszinieren. Hier ist alles erlaubt: Man darf lachen, weinen, berührt sein, sich freuen - und das alles nicht zu knapp. Ganz egal ob man bereits Mutter ist oder nicht, egal ob männlich oder weiblich - mit „Der lange Weg ans Licht“ wird jeder Zuschauer bedient und jeder Zuschauer auch auf seine Kosten kommen. Es ist nur als überaus erstaunlich zu bezeichnen, wie es Douglas Wolfsperger immer wieder schafft das Vertrauen der Menschen für sich zu gewinnen. Man merkt dieser Dokumentation deutlich an, dass hinter der Kamera ein Mann stand, der sympathisch und vertrauenerweckend sein muss, sonst würden die Menschen nicht so unbeschwert und selbstverständlich aus dem Nähkästchen plaudern, wie sie es hier getan haben. Eine inhaltlich ebenso wie inszenatorisch tolle und absolut sehenswerte Dokumentation!
