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The Son of No One
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Regie
Dito Montiel
Drehbuch
Dito Montiel
Produzenten
Avi Lerner, Dito Montiel, John Thompson, Holly Wiersma
Genre Drama FSK 16 Filmlänge 94 min Land USA, 2011 DVD-Start 17.11.2011 Blu-ray-Start 17.11.2011 Verleih STUDIOCANAL |
Story
New York, 2002: Jonathan White lebt mit seiner Frau Kerry und der gemeinsamen, leider schwer kranken Tochter Charlie weit weg von der gewalttätigen Stadt. Jeden Tag muss der Familienvater zwei Stunden zur Arbeit fahren, weil irgendwelche Bosse entschieden haben, dass Jonathan in seinem alten Revier Dienst schieben sollte. Er ist Polizist und gerade nicht sonderlich glücklich über seine Berufswahl. Zu all dem Übel gesellt sich noch ein anonymer Briefeschreiber, der in der örtlichen Zeitung veröffentlicht wird. Er klagt zwei unaufgeklärte und vertuschte Morde an, die 1986 in Queens geschehen sein sollen. Jonathan horcht sofort auf, denn scheinbar kann man von der Vergangenheit wirklich nicht davon laufen - erst recht nicht von der eigenen...
Schauspieler
Channing Tatum, Al Pacino, James Ransone, Ray Liotta, Katie Holmes, Ursula Parker, Brian Gilbert, Tracy Morgan, Jake Cherry, Simone Joy Jones, Juliette Binoche, Lemon, Roger Guenveur Smith, Michael Rivera, Sean Cregan, Karen Christie-Ward, Peter Anthony Tambakis, Marilyn Dobrin
Filmkritik von Thomas Ays
Regisseur, Drehbuchautor und Produzent Dito Montiel hat einen Lieblingsschauspieler - und der heißt Channing Tatum. Bereits für "Kids - In den Straßen New Yorks" (2006) und "Fighting" (2009) besetzte der Filmemacher den ausdrucksstarken Schauspieler für Hauptrollen. So auch in "The Son of No One", in dem außerdem noch Schwergewichte, wie Al Pacino, Ray Liotta und Juliette Binoche zu sehen sind.
Leider muss man "The Son of No One" als bisher schlechtestes Werk von Montiel bezeichnen. Das hat gleich mehrere Gründe. Die starke, ideenreiche und auch wichtige Geschichte wird von einer langatmigen Inszenierung gequält, dass es fast schon eine Schande ist. Außerdem ist das Ende hanebüchen und total unlogisch. Erklärungsversuche, es dennoch auf eine annehmbare Art und Weise hinzubiegen, bleiben aus, Montiel hat sich hier wohl zu sehr auf die Starpower in seinem Cast verlassen, was durchaus als schwerwiegenden Fehler zu bezeichnen ist.
Obwohl Channing Tatum erneut als überzeugend besetzt bezeichnet werden kann und auch die anderen Schauspieler ihre Sache ordentlich (wenn auch nicht überraschend) machen, fällt "The Son of No One" wegen Inszenierungsmängel und unlogischer Handlungsverläufe durch. Schade!
"The Son of No One" basiert auf einer unveröffentlichten Geschichte von Dito Montiel, der hier Regie führte, das Drehbuch schrieb und produzierte.
