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Poolhall Junkies
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Regie
Mars Callahan
Drehbuch
Mars Callahan, Chris Corso
Produzenten
Tucker Tooley, Vincent G. Newman, Karen Beninati
Genre Sport-Drama FSK 12 Filmlänge 90 min Land USA, 2002 DVD-Start 27.05.2005 Verleih Ascot Elite |
Story
Der junge Danny Doyle ist ein Poolspieler-Talent, der von dem zweifelhaften Agenten Joe trainiert und ausgebildet wird. Dieser nimmt Danny die Chance Profispieler zu werden, da er mit ihm als ‚Abzocker‘ die Chance auf das schnelle, leichte Geld sieht. Danny wird wie erwartet ein ganz großer seines Fachs und genießt in ‚seiner‘ Poolhalle allergrößtes Ansehen. Einzig seine Freundin würde gerne einen anderen, seriöseren Danny sehen. Als Danny dann im laufe der Jahre erfährt, dass Joe ein hinterlistiges Spiel gespielt hat, wird diese ehemals so enge Bande gebrochen. Jonny muss im Kampf um Ehre, Geld und Freiheit fortan alleine bestehen.
Schauspieler
Chazz Palminteri, Rick Schroder, Rod Steiger, Michael Rosenbaum, Mars Callahan, Alison Eastwood, Christopher Walken
Filmkritik von Kathrin Lang
„Poolhall Junkies“ zählt wohl definitiv zu jenen Filmen, die man sich besser im Original anschauen sollte. Dann entpuppen sich die Dialoge vielleicht nicht als ganz so dämlich, wie in der deutschen Synchronisation. Diese ist ohrenbetäubend schlecht und eine wahre Frechheit. Mehr als nur einmal entweicht dem Zuschauer ein entnervtes Stöhnen, wenn wieder einmal mit dem Zeigefinger direkt auf die schlechte Übersetzung der Dialoge aufmerksam gemacht wird. Allerdings dürfte auch im Original die ein oder andere vollkommen sinnfreie und damit überflüssige Szene vorzufinden sein – von diesem Makel kann sich „Poolhall Junkies“, ob nun auf der einen oder auf der anderen Seite, wohl nicht völlig freisprechen. Überzeugen kann dieser Film rund um den Queue jedoch zumeist dann, wenn es um das eigentliche Thema Billard/Pool geht. Dann nämlich wird - erstens - nicht gesprochen und - zweitens - eine tolle Spannung erzeugt, die den Zuschauer auf seinem Sessel mitfiebern lässt. Nicht nur einmal fragt man sich, wie viele Versuche die Schauspieler wohl gebraucht haben, um diese trickreichen Spielzüge vor der Kamera umzusetzen. Auch Christopher Walken und der noch junge Chazz Palminteri bereichern „Poolhall Junkies“ mit ihrer schauspielerischen Darstellung. Zwar muss man sich gerade bei Letzterem überaus anstrengen um dessen wahres Talent wirklich zu erkennen – macht einem die schlechte Synchronisation doch immer wieder einen Strich durch die Rechnung . Lässt man sich davon jedoch nicht in die Irre führen, kristallisiert sich Palminteris Können schnell heraus.
