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The Brave
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Regie
Johnny Depp
Drehbuch
Johnny Depp, D.P. Depp, Paul McCudden
Produzenten
Charles Evans Jr., Carroll Kemp
Genre Drama FSK 16 Filmlänge 119 min Land USA, 1997 DVD-Start 09.06.2011 Verleih Concorde Film |
Story
Raphael lebt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern auf einer echten Müllkippe, die sowohl an der Beziehung der beiden, als auch zu der der Kinder kratzt. Es ist nicht einfach hier zu leben, wenn keine Meile entfernt Werbung für neue Fertighäuser gemacht wird, die gerade einmal 25.000 Dollar kosten. Doch wie soll ein Mann wie Raphael es jemals schaffen, hier herauszukommen und seine Familie in ein besseres Leben zu führen? Es scheint unmöglich - doch nur fast. Durch einen Bekannten erhält er den Tipp, sich um einen Job zu bewerben, der jedoch besonders viel Mut erfordert. Raphael hat nichts zu verlieren und trifft sich mit dem alten McCarthy, der ihm 50.000 Dollar zahlt, wenn er Raphael foltern und töten darf. Wie gesagt: Raphael hat nichts zu verlieren und seine Familie wäre abgesichert...
Schauspieler
Johnny Depp, Marlon Brando, Marshall Bell, Elpidia Carrillo, Frederic Forrest, Clarence Williams III, Max Perlich, Luis Guzmán, Cody Lightning, Nicole Mancera, Floyd 'Red Crow' Westerman, Pepe Serna, Lupe Ontiveros, Alexis Cruz, Chuck E. Weiss, Buck Holland, Iggy Pop
Filmkritik von Thomas Ays
Nach dem TV-Kurzfilm "Stuff" inszenierte Johnny Depp 1997 seinen ersten Langfilm fürs Kino und liefert einen Film ab, den man sicher nicht als Mainstream bezeichnen kann - selbst wenn man will. Das allein wäre sicher nichts Schlechtes. Mit einem eigenwilligen Drehbuch und einer ebensolchen Inszenierung muss sich der beliebte Schauspieler als Regisseur jedoch einiges an Kritik anhören. Zum einen schafft es die Inszenierung nicht sonderlich zu fesseln und zum anderen gehen die Figuren auch nicht so tief, als dass man dennoch weiterschauen möchte. Seltsamerweise stellen die Charaktere wenig oder keine Verbindung zum Zuschauer her. Johnny Depp als Schauspieler zu bewerten ist jedoch weniger schwierig. Er schafft es eben immer und immer wieder, glaubhafte Figuren zu verkörpern, und auch Marlon Brando ist eine sichere Bank - wenn auch nicht mehr so aussagekräftig, wie in anderen, vergleichbaren Rollen.
Unterm Strich ist „The Brave“ leider ein Film geworden, den man selbst als Fan des Schauspielers nicht gesehen haben muss. Man hat den Eindruck, der Mime würde hier auf den Wegen von Jim Jarmusch wandeln, was nicht sonderlich gelingen will.
"The Brave" ist das Langfilm-Regie-Debüt von Hollywood-Schauspieler Johnny Depp. Er erhielt für seinen Film eine Nominierung bei den Filmfestspielen von Cannes.