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Beste Gegend
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Regie
Marcus H. Rosenmüller
Drehbuch
Karin Michalke
Produzenten
Nils Dünker, Joke Kromschröder
Genre Heimatfilm FSK 6 Filmlänge 98 min Land Deutschland Kinostart 03.01.2008 Verleih Constantin Film |
Story
Kati und Jo haben die Schulzeit endlich hinter sich gelassen. Während Kati ein gutes Abiturzeugnis in der Hand hält, sieht es bei Jo allerdings ganz und gar nicht glanzvoll aus. Dennoch planen die beiden Mädchen ihr kleines Heimatdorf auf dem Land endlich zu verlassen um die große, weite Welt zu erkunden. Vor allem Jo fühlt sich von den großen Abenteuern, die sie rund um den Globus erwarten könnten, sehr angezogen. Sie verlässt kurz vor der Abreise sogar ihren Freund, um sich auf Nimmerwiedersehen von dem kleinen bayrischen Dorf zu verabschieden. Kati fällt der Abschied schon deutlich schwerer, doch auch sie lässt alles zurück, um endlich erwachsen zu werden. Kaum sind die beiden jedoch losgezogen, da ruft sie die Heimat auch schon wieder zurück: Das Auto streikt und Katis geliebter Opa liegt im Sterben. Durch die schnelle Rückkehr wird die jahrelange Freundschaft der beiden Mädchen auf eine harte Probe gestellt…
Schauspieler
Anna Maria Sturm, Rosalie Thomass, Ferdinand Schmidt-Modrow, Volker Bruch, Stefan Murr, Andreas Giebel, Johanna Bittenbinder
Filmkritik von Kathrin Lang
Marcus H. Rosenmüllers zwei Protagonisten Jo und Kati gehen in die zweite Runde. Dieses Mal sind die beiden Mädchen schon merklich reifer geworden und stehen in „Beste Gegend“ nun vor der Frage, was die Welt für junge Erwachsene bereithält. Wieder einmal gelingt es dem deutschen Regisseur mit viel Feingefühl eine Geschichte der besonderen Art zu erzählen. Durch einen langsamen aber intensiven Inszenierungsstil, schafft er es die charmante Atmosphäre des ersten Teiles aufrechtzuerhalten und den Lebensweg der Mädchen glaubhaft weiterzuführen. Die großen emotionalen Höhepunkte bleiben aus und sind im Fall von „Beste Gegend“ auch überhaupt nicht notwendig. Der Film besticht durch die kleinen Krisen, durch die kleinen persönlichen Höhepunkte und macht einen weiten Bogen um übertriebene emotionale Ausbrüche. Dadurch wirkt die Geschichte wieder einmal wie direkt aus dem Leben gegriffen und hinterlässt einen Zuschauer, der sich 95 Filmminuten von einer schönen und authentischen Story wunderbar berieseln lassen konnte.