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Bonnie und Clyde
Bonnie and Clyde
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Regie
Arthur Penn
Drehbuch
David Newman, Robert Benton
Produzent
Warren Beatty
Genre Krimi FSK 16 Filmlänge 106 min Land USA Kinostart 19.12.1967 DVD-Start 31.01.1990 Blu-ray-Start 27.03.2008 Verleih Neue Visionen |
Story
Die Wirtschaftskrise hat in den amerikanischen Südstaaten der Zwanzigerjahre tiefe Wunden gerissen. Das Bankensystem bricht mehr und mehr zusammen und die missratene Ernte hat große Not unter der Bevölkerung hervorgerufen. Die Menschen haben keine Hoffnung mehr und allerorten herrscht Chaos. Hier nun begegnen sich Bonnie Parker, eine Kellnerin mit dem Traum von der großen Filmkarriere und Clyde Barrow, ein soeben aus dem Gefängnis entlassener Kleinganove. Die beiden haben eines gemeinsam: Sie wollen sich keinesfalls unterkriegen lassen und sich ein großes Stück vom Kuchen abschneiden. Bonnie und Clyde verlieben sich sofort ineinander und halten von nun an die amerikanische Welt mit spektakulären Banküberfällen in Atem. Von der Bevölkerung als Helden gefeiert, hat das Paar aber doch kaum Chancen gegen das Establishment und bald wird klar, dass diese schicksalhafte Verbindung nur ein Ende nehmen kann.
Schauspieler
Warren Beatty, Faye Dunaway, Michael J. Pollard, Gene Hackman, Estelle Parsons, Denver Pyle, Dub Taylor, Evans Evans, Gene Wilder
Filmkritik von Stefanie Rufle
Mit Bonnie & Clyde schuf Regisseur Arthur Penn eine sarkastische Abrechnung mit dem amerikanischen Traum. Dies ist die Geschichte zweier Menschen, die mit ihrem blutigen Vorgehen gegen staatliche Autoritäten zu wahren Volkshelden avancierten. Der Film basiert auf wahren Begebenheiten und ist vor allem wegen seiner sozialkritischen Untertöne noch heute durchaus aktuell. Vor allem mit dem Traumpaar Faye Dunaway/Warren Beatty bewies Penn ein sicheres Händchen – allein der Anblick der beiden ist es wert, sich diesen Film anzusehen! Absolut glaubhaft und eindringlich spielen die beiden dieses Gangsterpaar, das mit dem Mut der Verzweiflung versucht, sich seinen Platz an der Sonne, wenn nötig auch mit Gewalt, zu erkämpfen. Mit seinen ästhetisch überspitzt dargestellten Gewaltexzessen ist „Bonnie & Clyde“ zudem ein Vorbote des modernen amerikanischen Gangsterkinos geworden. Mit sage und schreibe zehn OSCAR Nominierungen konnte Penn ins Rennen ziehen, Estelle Parsons konnte die Trophäe schließlich als Beste Nebendarstellerin mit nach Hause nehmen, Burnett Guffey erhielt sie für die Beste Kameraarbeit. „Bonnie & Clyde“ ist einer der ganz großen Filmklassiker, den man sich keinesfalls entgehen lassen sollte – tragische Liebesgeschichte und sozialkritisches Gangsterdrama.
Auszeichnungen
Golden Globe-Nominierungen
Bester Film - Drama, Beste Regie, Bester Schauspieler - Drama (Warren Beatty), Beste Schauspielerin - Drama (Faye Dunaway), Bester Nebendarsteller (Michael J. Pollard), Bestes Drehbuch, Bester Newcomer (Michael J. Pollard)
OSCAR-Nominierungen
Bester Film, Beste Regie, Bester Hauptdarsteller (Warren Beatty), Beste Hauptdarstellerin (Faye Dunaway), Bester Nebendarsteller (Gene Hackman), Bester Nebendarsteller (Michael J. Pollard) Bestes Drehbuch (Original), Beste Kostüme
Gewonnene OSCARs
Beste Nebendarstellerin (Estelle Parsons), Beste Kamera
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