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Casino Royale
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Regie
Val Guest, Ken Hughes, John Huston, Joseph McGrath, Robert Parrish, Richard Talmadge
Drehbuch
Wolf Mankowitz, John Law, Michael Sayers
Produzenten
Jerry Bresler, Charles K. Feldman
Genre Parodie FSK 16 Filmlänge 129 min Land Grossbritannien Kinostart 21.12.1967 DVD-Start 15.04.2001 Blu-ray-Start 15.07.2011 Verleih Warner Bros. Pictures Germany |
Story
James Bond ist seit längerem im Ruhestand und mittlerweile von der Queen zum „Sir“ geadelt, als die Welt seine Dienste erneut benötigt. Die Chefs der Geheimdienste von England, Amerika, Frankreich und der Sowjetunion suchen Bond in der Abgeschiedenheit auf, um ihn um Hilfe zu bitten. Ihre Agenten sind tot oder verschollen und hinter allem scheint die finstere Verbrecherorganisation SMERSH und ihr fieser Anführer Dr. Noah zu stecken. Der wahre James Bond ist gefragt und kehrt aus dem Ruhestand zurück, um wieder für Ordnung zu sorgen, doch so einfach wie gedacht wird es nicht. Bond schickt seine uneheliche Tochter, die er mit Mata Hari hat, nach Ostberlin um näheres herauszufinden. In der Spionageschule von Frau Hoffner findet sie wichtige Informationen.
Schauspieler
David Niven, Peter Sellers, Ursula Andress, Orson Welles, Joanna Pettet, Daliah Lavi, Woody Allen, Deborah Kerr, William Holden, Charles Boyer, John Huston, Kurt Kasznar, George Raft, Jean-Paul Belmondo, Terence Cooper, Barbara Bouchet, Angela Scoular, Gabriella Licudi, Tracy Crisp, Elaine Taylor, Jacqueline Bisset, Alexandra Bastedo, Anna Quayle, Derek Nimmo, Ronnie Corbett, Colin Gordon, Bernard Cribbins, Tracy Reed, Duncan Macrae
Filmkritik von Melanie Frommholz
“Ein guter Spion ist sauber. Innen wie außen.“
Weisheiten wie diese sind nur der Anfang der abgedrehten James Bond-Parodie „Casino Royal“. Mit David Niven, Woody Allen, Peter Sellers, Ursula Andres, Deborah Kerr und Orson Welles ist der Streifen aus dem Jahr 1967 nicht nur prominent besetzt, sondern vereint auch viel der eigenwilligsten Komiker und der schönsten Frauen. „Casino Royal“ rechnet wirklich mit jedem Klischee ab, die die originalen Bond-Filme über Jahre kultiviert haben. Von anzüglich über albern bis zu wirklich lustig ist für jede Humor-Geschmacksrichtung etwas dabei. „Q“’s Bastelschmiede muss ebenso daran glauben, wie Bonds Verhältnis zu Moneypenny oder seine ewigen Frauengeschichten.
Auch wenn man oft schmunzeln muss, ist „Casino Royal“ trotz vieler guter Ideen mit der Zeit eher langatmig als durchweg unterhaltsam. Die Macher hatten zwar die Kaltschnäuzigkeit selbst Hitler durch den Kakao zu ziehen, jedoch muss man den Mittelteil des Films eher durchhalten als genießen. Gegen Ende dreht der Streifen jedoch noch einmal voll auf und nicht nur die Ereignisse sondern auch die Gags überschlagen sich. Wenn am Ende alles in eine wüste Kneipenkeilerei ausartet amüsiert man sich dann doch königlich. Unbestritten ist in jedem Fall, das Davis Niven als James Bond herrlich zu erleben ist.
Auszeichnungen
OSCAR-Nominierungen
Beste Titelsong "The Look of Love"
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Kommentare
mark schreibt am 27.06.08, 07:18
Wenn es Bondparodien geben sollte, dan so wie hier. Ein Feuerwerk der guten Laune. Von Vorteil natürlich wäre, wenn man sich bei James Bond - Filmen auskennt.
