Zweiter Frühling

Filmplakat Zweiter Frühling
Regie Renate Gosiewski  Drehbuch Ira Wedel  Produzent Julia Maier 
Genre Komödie  Filmlänge 30 min
Land Deutschland  Verleih unbekannt

Story

Hilde, Marina und Rainer haben eine ganz besondere Wohngemeinschaft. Alle drei sind dann doch schon im Rentneralter und sind ganz besondere menschliche Exemplare. Marina hat als „Geile Dolly“ schon gutes Geld verdient und Rainer liebt Frauenklamotten. Hilde hingegen hat vor kurzem ihren Mann verloren und wird gleich mit der nächsten fiesen Geschichte konfrontiert. Der eigene Sohn samt Schwiegertochter möchte die Rentner-WG aus dem Haus haben. Da Hilde kein Geld hat, um die Wohnung zu kaufen, muss sie sich etwas einfallen lassen. Da kommt die reiche amerikanische Cousine gerade recht. Währenddessen kommen Rainer und Marina auf ganz andere Ideen: Warum nicht Gras verticken? Schließlich ist Originalität im Leben einfach alles...

Schauspieler

Zweiter Frühling Diana Körner, Suzanne Geyer, Hermann Beyer, Esther von Arx, Eric Klotzsch

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 3 von 5 Ms Zweiter Frühling Dieser dreißigminütige Kurzfilm besticht vor allem durch seine lockere Leichtigkeit und seine tollen Schauspieler. Diana Körner, Suzanne Geyer und Hermann Beyer machen einen großartigen (und unbezahlten!) Job und bringen ihr Publikum mit ihrem komischen Spiel mächtig zum Lachen. Zwar sind alle Figuren im Film Stereotypen und mit Klischees nur so behaftet, vor allem die „geile Dolly“ kann aber vor allem von sich überzeugen. Hier hatte Drehbuchautorin Ira Wedel richtig viel gute Ideen, was durchweg Spaß macht und die Atmosphäre auflockert.
Neben der Stereotypen hat auch die Geschichte an sich ihre Schwachstellen. In dreißig Minuten werden nicht alle Erzählstränge stimmig zusammengeführt. Das die reiche Cousine nämlich hinters Licht geführt wurde, scheint ihr gegen Ende völlig egal zu sein. Hier hätte es gern ausgewogener und vor allem stimmiger sein dürfen. Ansonsten ist hier ein lockeres Filmchen entstanden, das die dreißig Minuten Laufzeit durchweg gut unterhält. Nichts was man gesehen haben muss, aber eben auch nicht schlecht, wenn man ihm gerade irgendwo begegnet.



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