Aktuell im Kino
Demnächst im Kino
- 23.5.
- Der Dieb der Worte
- 23.5.
- Fast & Furious 6
- 23.5.
- Jeder hat einen Plan
- 30.5.
- Die wilde Zeit
- 30.5.
- Hangover 3
- 30.5.
- The Big Wedding
- 30.5.
- To The Wonder
- Zu den Kinostarts
Was ich von ihr weiß
|
Regie
Maren-Kea Freese
Drehbuch
Maren-Kea Freese, Thomas Jonigk
Produzenten
Annette Pisacane, Ole Landsjöaasen
Genre Tragik-Komödie Land Deutschland Verleih Basis Film |
Story
Die sechzehnjährige Kati wächst bei ihrer Großmutter auf. Als diese jedoch stirbt, muss Kati zu ihrer Mutter ziehen, die sie seit Jahren schon nicht mehr gesehen hat. Anfangs ist das Verhältnis zwischen den beiden mehr als nur schwierig, da beide kein Vertrauen aufbauen können. Als Kati dann auch noch erfährt, dass ihre Mutter gar nicht in der Modebranche, wie bisher immer ganz stolz behauptet, arbeitet, sondern sich als Taschendiebin ihre Brötchen verdient, scheint das ohnehin schon hauchdünne Band zwischen den beiden endgültig zu zerreisen. Doch je länger Kati über diesen etwas außergewöhnlichen Beruf nachdenkt, desto mehr gefallen findet sie auch an ihn – bis sie letztendlich zu dem Entschluss kommt, selbst Taschendiebin werden zu wollen…
Schauspieler
Julia Richter, Alice Dwyer, Max Mauff, Stefan Gebelhoff, Rüdiger Klink, Filipe Cortez
Filmkritik von Kathrin Lang
Es ist diese wunderbar harmonische Atmosphäre, die „Was ich von ihr weiß“ zu keinem alltäglichen Film werden lässt. Hier stimmt einfach die Chemie - Sowohl zwischen den beiden Hauptdarstellerinnen Julia Richter und Alice Dwyer, als auch bei den einzelnen Handlungsverläufen. Da das Drehbuch sehr dialogarm angelegt wurde, mussten die beiden Schauspielerinnen weite Strecken des Filmes ohne viele Worte auskommen und das Meiste einfach nur mit Blicken ausdrücken. Überraschenderweise gelang dies im Fall von „Was ich von ihr weiß“ überaus gut. Die noch junge Alice Dwyer und die schon etwas erfahrenere Julia Richter, scheinen sich gut verstanden zu haben und wirken wie ein seit Jahren eingespieltes Team. Auch die Story wirkt absolut rund und hat eine überaus harmonische Wirkung auf ihr Publikum. Neben einer toll erzählten Mutter-Tochter Geschichte, hat Regisseur- und Drehbuchautorin Maren-Kea Freese mit dem Taschendiebstahl auch ein kriminelles Element mit in ihren Film integriert. Beide Handlungsstränge miteinander verknüpft, ergibt bei „Was ich von ihr weiß“ einen spannenden und einfach nur schönen Film, der sein Publikum zu fesseln und zu begeistern weiß.
