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Sieben Tage Sonntag
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Regie
Niels Laupert
Drehbuch
Niels Laupert
Produzenten
Thomas Bartl, Alexander Dierbach, Niels Laupert
Genre Drama FSK 16 Filmlänge 86 min Land Deutschland Kinostart 05.03.2009 Verleih timebandits films gmbh |
Story
Nach einer wahren Begebenheit:
Die Freunde Tommek und Adam teilen in ihrer Plattenbausiedlung den gleichen Freundeskreis, die gleiche Perspektivlosigkeit und die tägliche Langeweile. Rumhängen, saufen, Mädels anquatschen. Doch der 14. Januar 1996 wird sie mit einem Schlag aus ihrem bisherigen Leben reißen. Denn an diesem Tag schließen die beiden eine Wette ab. Einsatz: Ein Menschenleben.
Schauspieler
Ludwig Trepte, Martin Kiefer, Jil Funke, Karin Baal, Antonio Wannek, Jennifer Ulrich, Lena Kudrjawizki, Ludwig Zimmeck, Andreas Schmidt-Schaller
Filmkritik von Melanie Frommholz
„Sieben Tage Sonntag“ ist ein Film, der einen von Beginn an packt, mitreißt und bis zum bitteren Ende nicht mehr loslässt. Die Studienabschlussarbeit des Regisseurs Niels Laupert und seines Teams ist aufwühlend und lässt ein fassungsloses Publikum zurück. Denn eine Antwort auf die alles entscheidende Frage nach dem „Warum?“ liefert der Filmemacher nicht. Auch keine Erklärungsversuche oder moralischen Interpretationen. Er erzählt einfach die Geschichte von Tommek und Adam und trifft mit dieser Herangehensweise genau ins Schwarze. Letztlich lässt sich diese quälende Frage wohl einfach nicht beantworten. Laupert lass 2000 von der wahren Geschichte, die hinter „Sieben Tage Sonntag“ steht, in der Süddeutschen Zeitung und wurde von der Frage nach dem „Warum?“ gepackt. Ein Jahr später 2001 traf er die Journalistin, die den Artikel geschrieben hatte. Die ersten Schritte für den Film waren getan. 2006 gelang es dem Filmemacher dann auch die echten Täter in einem polnischen Gefängnis zu treffen.
Nicht nur die Art und Weise wie die Geschichte von Nils Laupert filmisch umgesetzt wurde - bei nur 14 Drehtagen muss hier zusätzlich der Hut gezogen werden - auch die beiden Hauptdarsteller Martin Kiefer und Ludwig Trepte sind bis zur Unerträglichkeit echt in ihrer aus innerer Leere resultierenden Aggressivität. Letztlich ist es das intensive Zusammenspiel zwischen ihnen und der Art der Inszenierung, die dem Film sein quälende Intensität geben und „Sieben Tage Sonntag“ damit zu einem der besten Filme macht, die seit langen auf unseren Leinwänden zu sehen war.
Wissenswertes
Bei den Biberacher Filmfestspielen 2007 wurde dieser Film "lobend erwähnt!" 2009 kam "Sieben Tage Sonntag" dann ins Kino!
Am Freitag den 25. April 2008 feierte der Streifen auf dem 7. TriBeCA Filmfestival seine USA-Premiere.
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Kommentare
Kristian schreibt am 27.01.09, 21:59
Ich habe den Film gerade in einer Sneak-Preview gesehen. Es ist ein guter Nicht-Mainstream Film. Die Charaktere und die Umgebung wirken echt. Obwohl natürlich nicht genug Geld und Zeit dafür da war um 10 Jahre Entwicklung in Leipzig rückgängig zu machen und somit eine autentischere Kulisse zu erzeigen.
Empfehlenswert!
Katjas Reisen schreibt am 25.01.08, 12:46
Wann kommt er in das Kino?
Niels Laupert schreibt am 17.02.09, 14:41
am 5. März 2009!
