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Herr Figo und das Geheimnis der Perlenfabrik
El Ratón Pérez
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Regie
Juan Pablo Buscarini
Drehbuch
Enrique Cortés
Produzenten
Pablo Bossi, Julio Fernandez
Genre Animation FSK 0 Filmlänge 91 min Land Argentinien, Spanien Kinostart 10.01.2008 DVD-Start 18.09.2008 Blu-ray-Start 18.09.2008 Verleih 3L Filmverleih |
Story
Als Lucia eines Tages einen ihrer Milchzähne verliert und die Zahn-Maus Figo wiedererwartend nicht kommt, um das Zähnchen unter ihrem Kissen hervorzuholen, macht sie sich große Sorgen. Ist Herr Figo etwa etwas zugestoßen? Als sie vor ihrem Haus einen kleinen Zettel mit der Anschrift eines Juweliers findet, beschließt sie der Sache nachzugehen. Zusammen mit einem Freund macht sich Lucia auf, um herauszufinden, ob der Juwelier etwas über Herr Figos Aufenthaltsort weiß. Dort angekommen, finden die beiden Herrn Figo eingesperrt in einer kleinen Kiste vor. Sie befreien ihn und sind ihm dabei behilflich herauszufinden, weshalb man ihn gefangenen genommen hat. Ein aufregendes Abenteuer mit vielen Unklarheiten kann beginnen.
Schauspieler
Synchronisation (argentinisches Original):, Alejandro Awada, Mariano Chiesa, Rolly Serrano, Delfina Varni, Fabián Mazzei, Ana María Orozco, Joe Rígoli, Diego Gentile, Ana María Nazar
Filmkritik von Kathrin Lang
In Deutschland ist es die Zahn-Fee, die den Kindern das schmerzliche Ausfallen der Milchzähne erleichtert, in Argentinien ist es die Zahn-Maus Herr Figo. Diese Legende benutze Regisseur Juan Pablo Buscarini für seinen teils animierten, teils realen Kinderfilm „Herr Figo und das Geheimnis der Perlenfabrik“ als Aufhänger. Während er damit in seinem Heimatland einen wahren Kassenschlager landete, wirkt die Zahn-Maus-Legende vor deutschem Publikum leicht befremdlich. Doch daran soll das Filmvergnügen in diesem Fall
nicht scheitern, ist man doch anpassungsfähig und kann sich schon bald mit dieser etwas anderen Version anfreunden. „Herr Figo und das Geheimnis der Perlenfabrik“ scheitert (leider) erst im Vergleich mit seiner amerikanischen Konkurrenz. Rein technisch gesehen kann der südamerikanische Streifen nämlich nicht mithalten. Die animierten Mäuse wirken steif und in dieser teils realen Welt vollkommen fehl am Platz. Auch die Story hat so ihre Mängel. Zwar wird sie Kinder wunderbar unterhalten, doch wo Pixar & Co. auch an die erwachsenen Zuschauer gedacht haben, klaffen in dem Mäuseabenteuer aus Argentinien große Leerstellen. Tiefergreifende Dialoge oder all die schönen Querverweise zu anderen Filmen fehlen hier gänzlich, so dass die Altergruppe über 14 Jahren bei „Herr Figo und das Geheimnis der Perlenfabrik“ absolut gar nicht bedient wird. Da wo der Film hingehört, in das Kinderfilmgenre, ist er allerdings ganz gut aufgehoben und wird sicherlich bei dem einen oder anderen Sprössling für gute Laune und viel Spannung sorgen.
