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Das Kovak Labyrinth
La Caja Kovak
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Regie
Daniel Monzon
Drehbuch
Daniel Monzon, Jorge Guerricaecheverría
Produzenten
Alvaro Agustin, Julio Fernandez
Genre Science-Fiction-Thriller FSK 16 Filmlänge 104 min Land Spanien, Großbritannien, 2006 DVD-Start 17.01.2008 Verleih e-m-s |
Story
Science-Fiction-Autor David Norton ist mit seiner Freundin Jane nach Mallorca gereist, um vor Fans einen kleinen Vortrag über seine Werke zu halten. Was als erholsamer Liebesurlaub mit ein bisschen Arbeit geplant war, endet jäh in einem Horrortrip, als Jane plötzlich und ohne jede Veranlassung aus dem Fenster des Hotels springt und wenig später im Krankenhaus verstirbt. Die seltsamen Todesumstände lassen David keine Ruhe und schon bald stößt er bei seinen Nachforschungen auf die junge Silvia, die ähnliches versucht hat, doch ihren Sturz überlebte. Gemeinsam versuchen sie der Sache auf den Grund zu gehen und stoßen dabei immer wieder auf einen Roman von David: Gloomy Sunday. Als David und Jane beginnen die Zusammenhänge zu begreifen ist es für ein Entkommen fast schon zu spät.
Schauspieler
Timothy Hutton, Lucía Jiménez, David Kelly, Georgia Mackenzie, Gary Piquer, Annette Badland, Leslie Charles, Luis Callejo
Filmkritik von Melanie Frommholz
„Das Kovak Labyrinth“ präsentiert sich als eine Mischung aus Science-Fiction und Thriller, die mit altbekannten Elementen eine leider nur mäßig spannenden Geschichte erzählt. Die Story hat ihre guten Momente und auch die Optik ist nicht allzu schlecht. Besonders zu Beginn verspricht man sich von „Das Kovak Labyrinth“ gute und fesselnde Unterhaltung. Je länger man jedoch Timothy Hutton auf seiner Jagd nach der Lösung der Geheimnisse begleitet, desto austauschbarer werden sowohl die Geschichte und auch die Bösewichte. Zurück bleibt ein „lauwarmer“ Gesamteindruck, ein Ende, bei dem sich die Macher um die Beantwortung einer Menge Fragen drücken beziehungsweise einfach unterstellen, dass jede menge Leichen und immer der gleiche Mann, der kurz nach dem Tod auftaucht, einfach nichts miteinander zu tun haben können. Der spanische Filmemacher Daniel Monzón, der hier auch das Drehbuch mitschrieb, hatte sicherlich eine packende Geschichte im Kopf, als er den Film konzeptionierte. Die Umsetzung scheitert jedoch an zu viel Klischee und zu wenig neue Ideen.

