Der Schützengraben

The Trench

Filmplakat Der Schützengraben
Regie William Boyd  Drehbuch William Boyd  Produzent Steve Clark-Hall 
Genre Kriegs-Drama  FSK 12  Filmlänge 95 min
Land Großbritannien, Frankreich, 1999  Verleih EuroVideo

Story

Juli, 1916. In den Schützengräben n der Nähe der französischen Stadt Verdun liegen sich deutsche und britische Truppen wochenlang gegenüber. Alles wird für die alles entscheidende Schlacht vorbereitet. Doch keiner ahnt, wie aussichtslos der bevorstehende Kampf sein wird...

Schauspieler

Der Schützengraben Paul Nicholls, Daniel Craig, Julian Rhind-Tutt, Danny Dyer, Tam Williams, Anthony Strachan, James D´Arcy, Cillian Murphy, Ciaran McMenamin

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 2 von 5 Ms Der Schützengraben "Gähn!" Es ist wirklich, wirklich schwer, bei "Der Schützengraben" wach zu bleiben. Hier passiert einfach nichts - gar nichts. Es wird gesprochen, gesprochen, gestritten, gesprochen, gestritten, "Schmuddelbilder gezeigt", gesprochen, gestritten, wieder gesprochen. Furchtbar langatmig sind die 95 Minuten dann Gott sei Dank irgendwann einmal zu Ende. Neben dieser Langeweile bietet "Der Schützengraben" auch noch eine mehr als schlechte Synchronisation, aber tolle Schauspieler. Daniel Craig ist genauso dabei, wie der junge Cillian Murphy. Dennoch ist das hier alles andere als sehenswert.



Besucherbewertung
2.8 / 5  (4 votes)

Kommentare

Marcus schreibt am 20.03.08, 13:26
Innerhalb der gesamten filmischen Rezeption des I. Weltkriegs ist dieser Film der mit Abstand schwächste Beitrag.
Vor dem Hintergrund des neben den Flandernschlachten (Ypern) größten Traumas der britischen Militärgeschichte des I. Weltkriegs, ja der britischen Militärgeschichte überhaupt agieren hölzerne Darsteller in platten Dialogen in einem Film ohne Kernhandlung und jede Dramaturgie. Zwar ist zu berücksichtigen, dass der Alltag in den Gräben oft von anhaltender Monotonie geprägt war, doch war diese stets geprägt von der Allgegenwart der Schrecken des Stellungskrieges und der latenten Anspannung vor dem nächsten Angriff.
Hinzu kommt, dass im Mittelpunkt eine Gruppe junger, kampfunerfahrener Soldaten steht, der die Feuertaufe in einer der größten Materialschlachten aller Zeiten unmittelbar bevorsteht, nichts von der Angst und Anspannung oder auch den Ilussionen der jungen Männer wird durch den Film transportiert, dabei bleibt auch Daniel Craig als Sergeant in etwa so charismatisch wie eine vollgeschissene Hose. Dilletantisch kopiert und in Anbetracht der Nichthandlung des Filmes so entbehrlich wirkt vor allem auch die kurze Sequenz, in der es zur Gefangennahme eines deutschen Soldaten kommt. Selbst die Schlußsequenz in der die Truppe nachdem der Zuschauer fast vergessen hat das Krieg ist "over the top" geht bleibt zeigt das Sterben der Soldaten zumeist durch saubere Kopf oder Herzschüsse etwas so ergreifend wie das Abballern von Moorhühnern auf dem PC.

Fazit: Woher auch immer Du 10 € übrig haben solltest, kauf dir nen anderen Film!
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