Aktuell im Kino
Demnächst im Kino
- 31.5.
- Bad Sitter
- 31.5.
- Leb wohl, meine Königin!
- 31.5.
- LOL - Laughing Out Loud
- 31.5.
- Safe - Todsicher
- 31.5.
- Snow White and the Hun...
- 31.5.
- Wie zwischen Himmel u...
- Zu den Kinostarts
Der Schützengraben
The Trench
|
Regie
William Boyd
Drehbuch
William Boyd
Produzent
Steve Clark-Hall
Genre Kriegs-Drama FSK 12 Filmlänge 95 min Land Großbritannien, Frankreich, 1999 Verleih EuroVideo |
Story
Juli, 1916. In den Schützengräben n der Nähe der französischen Stadt Verdun liegen sich deutsche und britische Truppen wochenlang gegenüber. Alles wird für die alles entscheidende Schlacht vorbereitet. Doch keiner ahnt, wie aussichtslos der bevorstehende Kampf sein wird...
Schauspieler
Paul Nicholls, Daniel Craig, Julian Rhind-Tutt, Danny Dyer, Tam Williams, Anthony Strachan, James D´Arcy, Cillian Murphy, Ciaran McMenamin
Filmkritik von Thomas Ays
"Gähn!" Es ist wirklich, wirklich schwer, bei "Der Schützengraben" wach zu bleiben. Hier passiert einfach nichts - gar nichts. Es wird gesprochen, gesprochen, gestritten, gesprochen, gestritten, "Schmuddelbilder gezeigt", gesprochen, gestritten, wieder gesprochen. Furchtbar langatmig sind die 95 Minuten dann Gott sei Dank irgendwann einmal zu Ende. Neben dieser Langeweile bietet "Der Schützengraben" auch noch eine mehr als schlechte Synchronisation, aber tolle Schauspieler. Daniel Craig ist genauso dabei, wie der junge Cillian Murphy. Dennoch ist das hier alles andere als sehenswert.
| Besucherbewertung |
|---|
Kommentare
Marcus schreibt am 20.03.08, 13:26
Innerhalb der gesamten filmischen Rezeption des I. Weltkriegs ist dieser Film der mit Abstand schwächste Beitrag.
Vor dem Hintergrund des neben den Flandernschlachten (Ypern) größten Traumas der britischen Militärgeschichte des I. Weltkriegs, ja der britischen Militärgeschichte überhaupt agieren hölzerne Darsteller in platten Dialogen in einem Film ohne Kernhandlung und jede Dramaturgie. Zwar ist zu berücksichtigen, dass der Alltag in den Gräben oft von anhaltender Monotonie geprägt war, doch war diese stets geprägt von der Allgegenwart der Schrecken des Stellungskrieges und der latenten Anspannung vor dem nächsten Angriff.
Hinzu kommt, dass im Mittelpunkt eine Gruppe junger, kampfunerfahrener Soldaten steht, der die Feuertaufe in einer der größten Materialschlachten aller Zeiten unmittelbar bevorsteht, nichts von der Angst und Anspannung oder auch den Ilussionen der jungen Männer wird durch den Film transportiert, dabei bleibt auch Daniel Craig als Sergeant in etwa so charismatisch wie eine vollgeschissene Hose. Dilletantisch kopiert und in Anbetracht der Nichthandlung des Filmes so entbehrlich wirkt vor allem auch die kurze Sequenz, in der es zur Gefangennahme eines deutschen Soldaten kommt. Selbst die Schlußsequenz in der die Truppe nachdem der Zuschauer fast vergessen hat das Krieg ist "over the top" geht bleibt zeigt das Sterben der Soldaten zumeist durch saubere Kopf oder Herzschüsse etwas so ergreifend wie das Abballern von Moorhühnern auf dem PC.
Fazit: Woher auch immer Du 10 € übrig haben solltest, kauf dir nen anderen Film!


