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Kidnapped - Du dachtest, du bist zuhause sicher
Secuestrados
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Regie
Miguel Ángel Vivas
Drehbuch
Miguel Ángel Vivas, Javier García
Produzenten
Vérane Frédiani, Emma Lustres Gómez, Borja Pena, Franck Ribière
Genre Psycho-Thriller FSK 18 Filmlänge 81 min Land Spanien, Frankreich DVD-Start 03.06.2011 Verleih Universum Film |
Story
Jaime und Marta ziehen mit ihrer mitten in der Pubertät befindlichen 16jährigen Tochter Isa in ihr neues Heim. Nachdem der letzte Möbelpacker das luxuriöse Haus verlassen hat, möchte Marta mit ihrer Familie bei einem schönen Abendessen und einer guten Flasche Champagner feiern. Doch der so perfekt geplante Abend schlägt schnell in einen Albtraum um: Eine brutale und zu allem entschlossene Verbrecherbande verschafft sich Zutritt zum Haus der Familie und nimmt die drei als Geiseln. Während die Geiselnehmer Jaime zwingen, mit sämtlichen Kreditkarten alles verfügbare Bargeld abzuheben, werden Marta und Isa gefesselt und geknebelt und sind von nun an der brutalen Willkür der Männer ausgesetzt. Es ist unfassbarer Terror, den die Familie erdulden muss, und es scheint keinen Ausweg zu geben…
Schauspieler
Fernando Cayo, Ana Wagener, Mauela Vellés, César Díaz, Guillermo Barrientos, Dritan Biba, Martijn Kuiper, Xoel Yáñez
Filmkritik von Stefanie Rufle
Es ist ein rasanter und wirklich viel versprechender Beginn, mit dem dieser spanische Psychothriller dem Zuschauer einen durch und durch packenden und spannenden Filmabend verspricht. Doch leider ist es lediglich der Anfang, der bei „Kidnapped – Du dachtest, du bist zuhause sicher“ überzeugen kann. Alles Weitere verliert sich in endlosen und sinnfreien Dialogen, die zudem furchtbar synchronisiert sind und völlig langweiligen Alltagsszenen aus dem Leben der Familie, auf die es die skrupellose Bande abgesehen hat. Nichts, was hier geschieht, erscheint im geringsten Maße logisch und die Darsteller tun ihr Übriges dazu, diesen Psychothriller im Sande verlaufen zu lassen. Vor allem Manuela Vellés als pubertierende Tochter Isa ist eine wirkliche Zumutung. Vor allem gegen Ende des Films scheint die einzige Möglichkeit für sie, ihrer Panik und grenzenlosen Angst Ausdruck zu geben, die zu sein, hysterisch zu schreien und zu weinen. Das ist derart nervtötend, dass man sich wünscht, es möge ihr endlich jemand den Ton abdrehen.
Doch insgesamt gesehen ist das auch wirklich das einzige, was dem Zuschauer an die Nerven geht. Weder das Drehbuch noch die Inszenierung von „Kidnapped – Du dachtest, du bist zuhause sicher“ zeichnen sich durch innovative Ideen oder großartige Schockmomente aus. Unterm Strich bleibt es einem als Zuschauer bis zum Ende völlig gleichgültig, was aus der gefangenen Familie wird. Doch der Schluss dieses Psychothrillers ist dann wirklich ein richtiggehender Schlag ins Gesicht, stimmt er doch in keiner Weise mit dem Einstieg überein und entbehrt somit jeglicher Logik.

