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The Illusionist
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Regie
Neil Burger
Drehbuch
Neil Burger
Produzenten
Brian Koppelman, David Levien, Michael London, Cathy Schulman, Bob Yari
Genre Mystery FSK 12 Filmlänge 104 min Land USA, 2006 DVD-Start 08.01.2009 Blu-ray-Start 08.01.2009 Verleih Ascot Elite |
Story
Anfang des 20. Jahrhunderts wird der Magier Eisenheim zur wahrhaft lebenden Legende. Mit seinen Vorstellungen sorgt er nicht nur für volle Häuser, sondern auch für erstaunte Gesichter. Schnell wird auch der Kronprinz auf ihn aufmerksam und besucht eine Show des jungen Talents. Doch der Monarch zeigt nicht etwa Bewunderung oder Interesse für Eisenheim, sondern schlichte Eifersucht. Was der Prinz nicht ahnt? Er hat allen Grund dazu, dem Magier zu misstrauen, denn seine Verlobte, die schöne Sophie, ist die heimliche Geliebte des Zauberers. Doch es dauert nicht lange und auch der Thronfolger kennt das Geheimnis seiner Angebetenen und vergisst sich vollkommen...
Schauspieler
Edward Norton, Paul Giamatti, Jessica Biel, Rufus Sewell, Eddie Marsan, Jake Wood, Tom Fisher, Aaron Johnson, Eleanor Tomlinson, Karl Johnson, Vincent Franklin, Nicholas Blane, Philip McGough, Erich Redman, Michael Carter
Filmkritik von Thomas Ays
Im September 2006 kam „The Illusionist“ in die amerikanischen Kinos. 4 Monate später, im Januar 2007, folgte mit „Prestige - Meister der Magie“ ein ähnlicher Film mit jedoch weitaus mehr internationaler Aufmerksamkeit. Ob es an der Besetzung lag? Am Verleih? Unklar. Fest steht jedoch, das „The Illusionist“ sich durchaus mit „Prestige - Meister der Magie“ messen kann und im direkten Vergleich sogar an dem bekannteren Streifen vorbeizieht. Das hat viele Gründe.
Die Schauspieler. Im Grunde durfte sich der Regisseur und Drehbuchautor bereits im Vorfeld ein Loch in den Bauch freuen, schließlich gewann er für seine Hauptrolle niemand geringeres als Edward Norton. Für den Filmemacher hieß es also nur noch: Zurücklehnen und abwarten, denn wie in vielen anderen Filmen auch, ist Norton auch hier der Star, der nicht nur weiß, wie er wirkt, sondern auch, DASS er wirkt. Dieser Schauspieler muss nur auf einem Stuhl sitzen und die Kamera hat nichts weiter zu tun, als ihn dabei zu filmen. Spielend einfach. Neben diesem großartigen und schlicht fantastischen Schauspieler sind eine tolle Jessica Biel und ein herausragend guter und wandlungsfähiger Paul Giamatti zu sehen.
2. Die Handlung. ...ist überraschend, frisch, fesselnd, kurzweilig und überraschend ausgefallen, was, gerade auch im Vergleich zu „Prestige - Meister der Magie“ überzeugt.
3. Die Optik. ...ist sagenhaft. Mit diesen speziellen Filtern wirkt der ganze Film besonders und strahlt eine außergewöhnliche Atmosphäre aus.
Eines ist völlig unverständlich: Warum diesem Film der Einzug ins Kino verwehrt blieb, wird, wie viele Zaubertricks, wohl nie geklärt werden. Unterm Strich bleibt nur zu sagen: Wer „Prestige“ kennt, der sollte „The Illusionist“ erst recht gesehen haben. Und wer Edward Norton liebt, sollte sowieso zugreifen.
Wissenswertes
• Die Figur des Eisenheim basiert auf dem angeblich hellsichtigen Erik Jan Hanussen, der Anfang des 20. Jahrhunderts besonders in Wien sehr berühmt war. Er wurde 1933 von Nazis ermordet.
• Ursprünglich hätte Liv Tyler die weibliche Hauptrolle spielen sollen. Sie sprang ab, als die Dreharbeiten bereits begonnen hatten.
• Obwohl die Handlung fiktiv ist, basieren einige Details der Geschichte auf Geschichten, die man sich über Kronprinz Rudolf erzählt.
Auszeichnungen
OSCAR-Nominierungen
Beste Kamera
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Kommentare
Shruikan schreibt am 23.02.10, 15:14
Mit hat der Film seht gut gefallen, vor allem die guten Schauspieler und die seltsame Atmosphäre haben mich voll überzeugt. Im Vergleich zu "Prestige" ist der Film in fast allen Punkten ein klein wenig besser!
Vic schreibt am 04.12.08, 22:01
Das Fazit umschreibt, was jeder, der sich wie ich diesen Film ansah, empfinden wird. Vollendete schauspielerische Leistung, Kameraführung, Requisite und Regie. Obwohl noch nicht im Handel, konnte ich mir diese DVD ausleihen, was ich nicht bereut habe. Ein Spiel ungleicher Gegner mit unterschiedlichen Mitteln bietet ein furioses Bildnis. Weshalb dieser Film es nicht ins deutsche Kino geschafft hat, erschließt sich mir nicht.
