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Bulletproof Gangster
Kill the Irishman
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Regie
Jonathan Hensleigh
Drehbuch
Jonathan Hensleigh, Jeremy Walters
Produzenten
Al Corley, Eugene Musso, Tommy Reid, Bart Rosenblatt
Genre Thriller FSK 18 Filmlänge 102 min Land USA, 2010 DVD-Start 26.05.2011 Verleih Universal Pictures |
Story
Nach einer wahren Begebenheit.
Als Waise bei seinem Großvater aufgewachsen, legt der irische Junge Danny Greene, nachdem er die Schule abgebrochen hat, eine beachtliche Karriere vom einfachen Hafenarbeiter zum Gangsterboss hin. Der unerschrockene Danny wittert bald seine Chance ins ganz große Mafia-Geschäft einzusteigen und beginnt unverfroren in Cleveland sein Revier abzustecken. Damit ruft er schnell den lokalen Paten auf den Plan, der sich das Geschäft nicht aus der Hand nehmen lassen will. Doch Danny Greene scheint unverwundbar. Über die Jahre schaukelt sich der Bandenkonflikt immer weiter auf, bis Cleveland in einen blutigen Krieg versinkt…
Schauspieler
Ray Stevenson, Vincent D'Onofrio, Val Kilmer, Christopher Walken, Linda Cardellini, Tony Darrow, Robert Davi, Fionnula Flanagan, Bob Gunton, Jason Butler Harner, Tony Lo Bianco, Vinnie Jones, Laura Ramsey
Filmkritik von Melanie Frommholz
Der amerikanisch-irische Gangster Danny Greene war in den 70er Jahren eine schillernde Figur in Clevelands Mafia-Geflecht, der sich mit einer kaltschnäuzigen Art nicht wenige Feinde machte und die Gangster-Szene ordentlich aufmischte. Eine Figur wie für einen Film gemacht, mit einer spannenden Geschichte. Das dachte sich auch Filmemacher Jonathan Hensleigh, der uns 2004 schon „The Punisher“ bescherte und aus dessen Feder Drehbücher zu Filmen wie „Stirb langsam - Jetzt erst recht“, „Armageddon“ oder „Next“ stammen. Auch für „Bulletproof Gangster“ war er nicht nur für die Regie, sondern erneut auch für das Drehbuch mitverantwortlich.
Mit Ray Stevenson als Danny Greene und Vincent D'Onofrio, Val Kilmer und Christopher Walken in den größeren Nebenrollen konnte Hensleigh die richtigen Gesichter für sein Projekt verpflichten, die ihren Job auch allesamt gut machen. Insbesondere Stevenson erweist sich in der Hauptrolle als sehr stimmige Besetzung. Doch auch er kann „Bulletproof Gangster“ letztlich nicht aus der Mittelmäßigkeit emporheben. Jonathan Hensleigh hält sich bei seiner Inszenierung zu sehr an der Abarbeitung der einzelnen Lebensstationen Greenes auf und versäumt es dabei den Stoff als durchweg packenden Thriller mit einem elektrisierenden Spannungsbogen zu inszenieren. Zudem gibt er Ray Stevenson zu wenig Raum für eine tiefer gehende Entwicklung seines Charakters. So hat man nach 108 Minuten zwar einen guten und ansprechenden ausgestatteten Überblick über Danny Greenes Gangsterkarriere, gepackt wurde man von dieser jedoch nur an wenigen Stellen.
Das Drehbuch basiert auf dem Roman "To Kill the Irishman" von Rick Porrello.