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Berlin am Meer
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Regie
Wolfgang Eissler
Drehbuch
Wolfgang Eissler
Produzenten
Iris Sommerlatte, Alin Saghri
Genre Tragik-Komödie FSK 12 Filmlänge 98 min Land Deutschland Kinostart 10.01.2008 DVD-Start 15.08.2008 Verleih Warner Bros. Pictures Germany |
Story
Tom und Malte könnten unterschiedlicher zwar nicht sein, doch die Leidenschaft zur Musik verbindet sie und macht es möglich, dass die beiden zusammen durch Dick und Dünn gehen können. Gemeinsam meistern sie den Alltag, der von Ausschlafen, Musikmachen, abends um die Häuser ziehen und den schönen Berliner Frauen bestimmt ist. Das Studium ist da eher zweirangig, auch wenn gerade Tom den innigen Wunsch hat, an einer Musikhochschule angenommen zu werden. Als Mitsch, Mitbewohner der WG in der Tom und Malte hausen, eines Tages dann auch noch von seiner spießigen Schwester aus München Besuch bekommt, scheint das Chaos perfekt. Mit der Zeit stellt sich jedoch heraus, dass Mitschs Schwester nur halb so spießig ist wie angekündigt und zudem auch noch bildhübsch ist. Vor allem Tom ist von der Münchner Blondine schnell angetan, doch auch Malte hat ein Auge auf sie geworfen…
Schauspieler
Robert Stadlober, Jana Pallaske, Anna Brüggemann, Richard Kropf, Axel Schreiber, Claudius Franz, Harry Baer, Emma Daubas, Daniel Zillmann
Filmkritik von Kathrin Lang
Mal wieder sind es die jungen Schauspieler unseres Landes, die eine wahre Glanzleistung auf der Leinwand abliefern. Egal ob Robert Stadlober, Jana Pallaske, Axel Schreiber oder Anna Brüggemann – sie alle gehen gänzlich in ihrem Rollen auf und bescheren ihrem Publikum damit ein ganz besonderes Filmvergnügen. Zwar ist die Story von „Berlin am Meer“ an manchen Stellen etwas zu dünn, doch was dadurch an Langeweile aufkommt, kann durch einen überaus tollen Inszenierungsstil und einen großartigen Soundtrack schnell wieder wettgemacht werden. Regisseur und Drehbuchautor Wolfgang Eissler beweist mit seinen eindrucksvollen Bildkompositionen mehr als nur ein Mal sein gutes Auge für ästhetische und stimmungsvolle Aufnahmen. Ebenso gelungen ist die Auswahl der Songs, die dem Zuschauer schnell in Mark und Bein übergehen, so dass er am liebsten vom Sofa aufspringen und wild mittanzen würde. „Berlin am Meer“: Mal wieder ein Vorzeigefilm aus dem Heimatland mit dem man viel Spaß haben kann.

