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Alice im Wunderland (1933)
Alice in Wonderland
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Regie
Norman Z. McLeod
Drehbuch
Joseph Mankiewicz, William Cameron Menzies
Produzent
Louis D. Lighton
Genre Fantasy FSK 0 Filmlänge 76 min Land USA Kinostart 22.12.1933 DVD-Start 27.05.2011 Verleih Koch Media |
Story
An einem langweiligen Winternachmittag träumt sich die kleine Alice in die Welt hinter den Spiegeln. Dort fällt sie in einen Kaninchenbau und landet in einem runden Raum mit einer winzigen verschlossenen Tür. Mit Hilfe eines Schrumpftranks gelingt es ihr, durch die Tür zu gelangen und schon befindet sie sich inmitten eines phantastischen Wunderlands. Dort begegnen ihr allerlei skurrile Gestalten, wie etwa eine Haselmaus, Diedeldum und Diedeldei, eine riesige Raupe, eine Grinsekatze, das sprechende Ei Humpty Dumpty und ein Hutmacher. Sie trifft auf die Weiße Königin, deren Armee aus Schachfiguren besteht und auf Herzkönigin und Herzkönig.
Alice macht sich nun auf den Weg zum Fest der Herzkönigin, an dem sie unbedingt teilnehmen möchte. Hierbei widerfahren ihr allerlei sonderbare und witzige Dinge…
Schauspieler
Charlotte Henry, Richard Arlen, Roscoe Ates, William Austin, Gary Cooper, Leon Errol, Louise Fazenda, W.C. Fields, Alec B. Francis, Richard Gallagher, Cary Grant, Lillian Harmer, Raymond Hatton, Sterling Holloway, Edward Everett Horton, Roscoe Karns, Baby LeRoy, Mae Marsh, Polly Moran, Jack Oakie, Edna May Oliver, May Robson, Charles Ruggles, Jackie Searl, Alison Skipworth, Ned Sparks, Ford Sterling
Filmkritik von Stefanie Rufle
Diese zu den ältesten zählende Verfilmung von Lewis Carrolls wundervoller und brillanter Geschichte um Alice und ihren Traum vom Wunderland orientiert sich stark an den beiden Buchvorlagen. Auch wenn Liebhaber der Geschichte sicherlich einiges vermissen werden, wie etwa das weiße Kaninchen, das nur zu Anfang ganz kurz Erwähnung findet, hat man es hier doch mit einer sehr werksgetreuen Fassung von „Alice im Wunderland“ zu tun, die aber aufgrund einer doch sehr kurzen Lauflänge vieles nur anreißt. Trotz ihres bezaubernden Charmes wirkt diese Adaption allerdings aus heutiger Sicht doch sehr verstaubt. Die Effekte, die für die damalige Zeit sicherlich atemberaubend und faszinierend waren, können mittlerweile leider nicht mehr völlig überzeugen, auch wenn man immer wieder staunen muss, wie gekonnt schon damals Lewis Carrolls Ideen umgesetzt werden konnten. Auch der doch sehr altertümlich klingenden Synchronisation will es nicht so recht gelingen, den Witz und die immer wieder vorkommenden satirischen Anspielungen Carrolls auf den Punkt zu bringen.
Wirklich glänzend hingegen ist Charlotte Henry als Alice, die zwar nicht unbedingt sonderlich mädchenhaft wirkt, aber durch ihre naive und liebenswerte Darstellung viel zum Charme dieses Films beiträgt. Von den weiteren namhaften Darstellern wie etwa Cary Grant und Gary Cooper sieht man hingegen wenig, da sie allesamt kostümiert sind. Ebenso wie die Synchronisation kann auch die Filmmusik nicht verhehlen, dass dieser Film zu seiner Zeit sicherlich mehr als bezaubernd war, das heutige Filmpublikum aber nicht mehr wirklich vom Hocker zu reißen vermag.
Das Drehbuch von Joseph L. Mankiewicz und William Cameron Menzies basiert auf Lewis Carrolls Büchern „Alice im Wunderland“ und „Alice hinter den Spiegeln“.