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Jezebel - Die boshafte Lady
Jezebel
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Regie
William Wyler
Drehbuch
Abem Finkel, Clements Ripley, John Huston, Robert Bruckner
Produzent
William Wyler
Genre Drama FSK 6 Filmlänge 100 min Land USA, 1938 DVD-Start 10.11.2006 Verleih Warner Bros. Pictures |
Story
New Orleans steht kurz vor dem Bürgerkrieg, als die dickköpfige Jezebel ihren Verlobten Preston mal wieder vor den Kopf stößt. Es ist nun mal Brauch, dass die Damen der Gesellschaft, die noch nicht verheiratet sind, in einem weißen Kleid zum Olympusball kommen. Doch Jezebel will ihre Kopf (mal wieder) durchsetzen und kreuzt mit einem feuerroten Kleid auf - und sorgt damit für einen handfesten Eklat auf dem Ball - und zuhause. Preston hat daraufhin absolut keine Lust mehr auf diese Frau und verlässt sie kurzerhand, was Jezebel natürlich nicht so toll findet – was sie aber niemals zugeben würde. Sie versucht den Schmerz dieses Verlustes wegzudrücken. Ein Jahr später kehrt Preston zurück - mit seiner Ehefrau...
Schauspieler
Bette Davis, Henry Fonda, George Brent, Margaret Lindsay, Fay Bainter, Donald Crisp
Filmkritik von Thomas Ays
Bette Davis erhielt für ihre überragende Darstellung der Jezebel den OSCAR als beste Schauspielerin völlig zu Recht. Hier darf die einzigartige Mimin wieder zeigen, was sie kann und in eine ihr gänzlich passenden Rolle schlüpfen. Sie steht ihr jedenfalls ausnehmend gut, was vielleicht an der Tatsache liegt, dass Bette Davis selbst als eine (kleine) Rebellin galt. An ihrer Seite ist ein fantastischer Henry Fonda als Preston zu sehen, der sich als eine sehr gute Wahl herausstellt.
Es sind nur einige Längen, die die Bewertung für „Jezebel – Die boshafte Lady“ drücken, der Rest, vor allem die Ausstattung, ist nur als herausragend zu bezeichnen. Auch der gelungene Mix aus Witz und Dramatik und ein gänzlich stimmiges Ende tragen zum Gelingen des Films erheblich bei.
„Jezebel - Die boshafte Lady“ ist ein zeitloser Film geworden, der noch heute wenig von seiner Faszination verloren hat.
Wissenswertes
Die guten, alten Zeiten. In Interviews zu diesem Film gab Leinwandlegende Bette Davis an, sie würde $650 Gage pro Woche bekommen. Heute wohl undenkbar.
Lange Zeit galt "Jezebel - Die boshafte Lady" als schwarz/weiß-Version von "Vom Winde verweht".
Den OSCAR, den Bette Davis für diesen Film gewann, wurde 2001 für $57,800 an Steven Spielberg verkauft. Er gab ihn anschließend sofort der Academy zurück.
Auszeichnungen
OSCAR-Nominierungen
Bester Film, Beste Musik, Beste Kamera
Gewonnene OSCARs
Beste Schauspielerin (Bette Davis), Beste Nebendarstellerin (Fay Bainter)
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