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Juno
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Regie
Jason Reitman
Drehbuch
Diablo Cody
Produzenten
Manson Novick, Lianne Halfon, Russell Smith, John Malkovich
Genre Drama FSK 6 Filmlänge 96 min Land USA Kinostart 20.03.2008 DVD-Start 28.11.2008 Blu-ray-Start 26.11.2008 Verleih 20th Century Fox Germany |
Story
Junebug MacGuff, genannt "Juno", ist ein besonderer Teenager. Sie ist aufgeweckt, lässt sich von niemandem etwas bieten und geht ihren eigenen Weg - ohne Kompromisse. Das ist auch bei der Auswahl von Jungs so. Paulie Bleeker ist mit Sicherheit alles andere als der nächste Brad Pitt, aber für Juno scheinbar genau der richtige Typ Mensch. Mit ihm hat sie auch das erste Mal Sex. Zu dumm nur, dass der erste Schuss auch gleich ein Treffer war und Juno - auch nach drei Schwangerschaftstests - schwanger ist. Was nun tun? Eine Abtreibung kommt für sie nicht infrage. Adoption heißt das Zauberwort und ein passendes Paar ist auch schnell gefunden. Dann muss Juno jetzt nur noch neun Monate durchhalten - und zu sich selbst finden...
Schauspieler
Ellen Page, Michael Cera, Jennifer Garner, Jason Bateman, Allison Janney, J.K. Simmons, Olivia Thirlby, Eileen Pedde, Rainn Wilson, Daniel Clark, Darla Fay, Aman Johal, Valerie Tian, Emily Perkins, Kaaren de Zilva
Filmkritik von Thomas Ays
„Juno“ ist einer der überraschendsten Filme 2008 – und das vollkommen zu Recht. Nach nur wenigen Szenen weiß man, dass man hier keinen gewöhnlichen Film vor sich hat. Die Inszenierung ist bis zum Schluss konsequent und Regisseur Jason Reitman bleibt seinem Ruf treu, besondere, andere Filme zu erschaffen. Auch Diablo Cody, die für „Juno“ den Drehbuch-OSCAR erhielt, passt zu Reitman wie die Faust aufs Auge. Ihre Dialoge sind zwar manches Mal gewöhnungsbedürftig, oftmals aber scharfsinnig und klug.
Auch die Schauspieler sind herausragend. Ellen Page wird einmal den OSCAR für die beste weibliche Hauptrolle in Händen halten, wenn sie so weiter spielt und auch Michael Cera, sonst in belanglosen Komödien zu sehen, ist als Junos Freund Paulie Bleeker absolut überzeugend, sympathisch und auf seine ganz eigene Weise ein echter Traumtyp. In Nebenrollen punktet eine mitfühlende Jennifer Garner und Allison Janney darf als Junos Stiefmutter sehr zum Gelingen des Films beitragen.
„Juno“ ist ein eigenes, frisches und kreativ gefilmtes Drama, das insgesamt gesehen für Fans des Genres und jene, die gern außergewöhnliches Kino sehen, absolut zu empfehlen ist.
Wissenswertes
"Juno" durfte als erster Fox Searchlight Pictures-Film die 100-Millionen-Dollar-Marke an den Kinokassen knacken.
Auszeichnungen
Golden Globe-Nominierungen
Bester Film - Musical / Comedy, Beste Schauspielerin - Musical / Comedy (Ellen Page), Bestes Drehbuch
OSCAR-Nominierungen
Bester Film, Beste Regie, Beste Hauptdarstellerin (Ellen Page)
Gewonnene OSCARs
Bestes Drehbuch (Original)
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Kommentare
Ruby schreibt am 18.02.08, 15:37
Als ich das erste Mal von dem Film gehört hab, dachte ich wie kann denn bitte so ein Teeniefilm als Award Kandidat gelten?! Dann, als ich meine Schwester besucht hab, waren wir im Kino und haben den Film geschaut und ich war begeistert.
Nix Teeniefilm! Eine total außergewöhnliche Story mit einer "extremely gifted actress" (wie jemand im Kino sagte). Ellen Page wird, wenn nicht dieses Jahr, aber irgendwann einen Oscar gewinnen. Ganz sicher! Aber auch Jennifer Garner die man sonst nur als über-Nacht-erwachsen-gewordener-Teenager oder sich-ständig-verkleidende-Agentin kennt, spielt ihren Part außerordentlich gut. Ein toller Film, der allerdings das heikle Thema Teenie-Schwangerschaft ein wenig zu nett darstellt.
moviejunkie schreibt am 04.04.08, 22:46
Genial!!! Aus einem Filmstoff der eigentlich erwarten lässt, dass man ein weiteres Mal 90 o. mehr Minuten einem bemitleidenswerten Teenie beim selbstverschuldeten Leiden zusehen muss (bzw. ja kann), schafften es die Macher dieses Streifens, einen positiv unterhaltsamen Film zu erschaffen, der mit viel Wortwitz und subtiler Situationscomic begeistert. Note 1 für die junge Ellen Page in der Rolle des frechen und selbstbewußten Teenagers. Schade das sie der Akademie wohl noch zu Jung für den Hauptdarsteller-Oskar ist.... Vllt. ne neue Jodie Foster

