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Helden der Nacht
We Own the Night
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Regie
James Gray
Drehbuch
James Gray
Produzenten
Joaquin Phoenix, Mark Wahlberg, Nick Wechsler
Genre Drama FSK 12 Filmlänge 117 min Land USA Kinostart 21.02.2008 DVD-Start 26.06.2008 Blu-ray-Start 05.08.2010 Verleih Universal Pictures |
Story
Zwei Brüder. Grundverschieden. Bobby Green ist einer, der es mit dem Gesetz nicht ganz so genau nimmt, frei ist und nach seinem eigenen Willen lebt. Sein Bruder Joseph ist gerade zum Captain bei der New Yorker Polizei aufgestiegen. Der Vater der beiden ist ebenfalls ein geachteter und bekannter Polizeibeamter. Da sticht ein Bobby Green doch etwas heraus aus der Familientradition.
Bobby leitet einen der beliebtesten Clubs der Stadt. Der Besitzer ist ein ältlicher Russe, der für Bobby wie ein Vater ist. Das Dumme? Im Club werden Drogengeschäfte geführt, von denen Joseph Wind bekommt. Nun sitzt Bobby zwischen den Stühlen. Der Tag, an dem sich der schwierige Clubmanager entscheiden muss, für welches Team er spielt, ist nahe…
Schauspieler
Joaquin Phoenix, Mark Wahlberg, Robert Duvall, Eva Mendes, Tony Musante, Antoni Corone, Alex Veadov
Filmkritik von Thomas Ays
Es scheint, Regisseur James Gray habe sich in seine Schauspieler regelrecht verliebt. Kein Wunder. Hier sind schließlich höchst überzeugende Charakterköpfe zu sehen. Joaquin Phoenix beispielsweise geht in seiner Rolle gerade zu auf. Es dauert nicht lange und man ist sich sicher: Er hat den ausdrucksstarksten Part zu spielen und meistert ihn völlig kompromisslos. Auch Mark Wahlberg darf wieder zeigen, was er kann – kommt jedoch gegen Kollege Phoenix nicht ganz an. Ein würdiger Gegner ist da natürlich Robert Duvall, der in seiner Rolle des teilweise ungerechten Vaters perfekt besetzt wurde.
Die Story ist spannend und packend inszeniert, bietet kleine (und große) filmische Höhepunkte und hat atemberaubende Szenen zu bieten. Die Optik jedoch reicht auch hier nicht aus. Ab der Mitte des Films flacht die Geschichte ab und auch die Figuren werden unglaubwürdig.
Es ist wirklich schade: Aus „Helden der Nacht“ („We own the Night“ im Original) hätte wirklich ein durch und durch überzeugender Cop-Thriller werden können, das Drehbuch jedoch verhindert das und vergrault seine Zuschauer, in dem er den Figuren jegliche Glaubwürdigkeit nimmt und ihnen somit den Teppich unter den Füßen wegzieht.
