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Yesterday
Yeseuteodei
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Regie
Jeon Yun-su
Drehbuch
Jeon Yun-su
Produzent
Lee Gyeong-heui
Genre Science-Fiction-Thriller FSK 16 Filmlänge 121 min Land Südkorea, 2003 DVD-Start 01.10.2004 Verleih Starmedia |
Story
Als ihr Vater, der Polizeipräsident, entführt wird, will Hui Su unbedingt an den Ermittlungen beteiligt werden. Sehr zum Missfallen von Soek, der noch sehr mit den Geistern der Vergangenheit zu tun hat und sich nur mühsam auf den neuen Fall konzentrieren kann. Doch scheinbar nur gemeinsam können sie das Rätsel der bevorstehenden Ereignisse lösen. Die graue Theorie ist jedoch genau das und so befinden sich Seok und Hui Su schon bald in allergrößter Gefahr, denn die Tür, die sie aufgestoßen haben, hat noch sehr viel weitereichendere Folgen, als sie auch nur geahnt haben. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt – und wird Opfer fordern…
Schauspieler
Seung-woo Kim, Yunjin Kim, Min-su Choi, Seon-a Kim, So-yeong Jeong, Seung-chae Lee, George Manley
Filmkritik von Thomas Ays
Punkten kann “Yesterday” lediglich in Sachen Optik und seinen Darstellern. Die Geschichte scheint Regisseur Jeon Yun-su nicht so ganz im Griff zu haben. Er verliert sich in seinen Handlungssträngen und schafft es so, seine Zuschauer anzustrengen, statt sie zu unterhalten. Irgendwann ist man es schlicht müde, der Handlung zu folgen und ist kurz davor aufzugeben, als dann endlich die Auflösung der durch und durch vorhersehbaren Geschichte erzählt wird. Spannung und Kurzweiligkeit sehen wirklich anders aus.
Genial gut sind jedoch Seon-a Kim als May und Min-su Choi als Fiesling Goliath. Wünschenswert wäre hier gewesen, die Kampszenen, zwischen den einzelnen Figuren, ein klein wenig langsamer zu zeigen – dann hat auch der Zuschauer was davon. Der Trend, der sich in Hollywood abgezeichnet hat, scheint auch in Südkorea gut anzukommen. Hauptsache schnell gedrehte Szenen abspulen und alle sind glücklich. Alle, bis auf den Zuschauer.
“Yesterday“ ist unterm Strich eine Science-Fiction-Geschichte mit richtig cooler Optik, überzeugenden und authentisch wirkenden Schauspielern, aber leider anstrengender Inszenierung. Hier hätte Yun-su Jeon weitaus mehr herausholen können. So bleibt nur ein durchschnittlicher Film übrig.
