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Der die Tollkirsche ausgräbt
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Regie
Franka Potente
Drehbuch
Franka Potente
Produzent
Stefan Arndt
Genre Komödie FSK 6 Filmlänge 43 min Land Deutschland Kinostart 30.11.2006 Verleih X-Verleih (Warner Bros. Pictures) |
Story
Der erste Weltkrieg steht kurz vor seinem Ende, als die hübsche Cecilie mit dem wohlhabenden Alfred verheiratet werden soll. Cecilie gehört jedoch zu den romantischen Menschen dieser Welt, glaubt an die große Liebe und schenkt ihrem Zukünftigen deshalb keinerlei Beachtung. Als sie schon beinahe zu verzweifeln droht, weil ihr Vater auf diese Hochzeit besteht, taucht plötzlich ihr Retter auf: Ein Punk aus der Neuzeit ist gekommen, um die stocksteife Gesellschaft des frühen zwanzigsten Jahrhunderts aufzulockern.
Schauspieler
Emilia Sparagna, Christoph Bach, Justus von Dohnanyi, Max Urlacher, Teresa Harder, Regine Zimmermann, Alexander Seidel, Rudi von Dohnanyi, Stefan Arndt
Filmkritik von Kathrin Lang
Dass Schauspieler einfach Schauspieler bleiben sollten und sich nicht auch noch zusätzlich in einem anderen filmischen Gebiet betätigen sollten, beweist uns Franka Potente mit ihrem 45-minütigen Regiedebüt „Der die Tollkirsche ausgräbt“. Zwar muss man Potente zugute halten, dass sie sich mit ihrem Film durchaus Mühe gegeben hat, uns mal wieder etwas Neues und vollkommen Frisches auf die Leinwand zu zaubern, doch damit ist es leider noch nicht getan. Ein Stummfilm mit all seinen klassischen Elementen, gepaart mit einer neuzeitlichen Geschichte, in der ein anarchistischer Punk die Hauptrolle spielt. Klingt komisch? Ist es auch! Weder gelingt es Franka Potente mit dieser Geschichte zu unterhalten, noch zum Lachen zu bringen, noch zu begeistern. Dass sie sich bei der Ausarbeitung des Drehbuches an alten Charlie Chaplin Filmen orientiert hat, hätte sie mal lieber für sich behalten sollen, ist diese Tatsache doch noch mit das Lächerlichste an der ganzen Sache.
