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Harry Potter und der Halbblutprinz
Harry Potter and the Half-Blood Prince
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Regie
David Yates
Drehbuch
Steve Kloves
Produzenten
David Barron, David Heyman
Genre Fantasy FSK 12 Filmlänge 153 min Land USA Kinostart 16.07.2009 DVD-Start 20.11.2009 Blu-ray-Start 20.11.2009 Verleih Warner Bros. Pictures Germany © Harry Potter Publishing Rights © J.K.R. Harry Potter characters, names and related indicia are trademarks of and © 2008 Warner Bros. Ent. All Rights Reserved. |
Story
Noch bevor Harrys 6. Schuljahr überhaupt anfangen kann, müssen sich er und seine Freunde erst einmal mit den neuen Sicherheitsvorkehrungen vertraut machen. Sowohl Hogwarts, als auch alle anderen magischen, und zum Teil nichtmagischen Orte, haben sich in den letzten Monaten stark verändert. Ob in der Winkelgasse oder in Hogsmeade: Überall verschwinden Zauberer und kehren nicht wieder zurück. Lord Voldemort’s Macht scheint stetig zu wachsen.
Harry’s 6. Schuljahr beginnt, doch niemand ahnt, wie anstrengend dieses Jahr werden wird, und da sind Schulnoten noch die geringsten Probleme der Schüler…
Schauspieler
Daniel Radcliffe, Rupert Grint, Emma Watson, Helena Bonham Carter, Robert Knox, Alan Rickman, Bonnie Wright, Jessie Cave, Jim Broadbent, Tom Felton, Julie Walters, Warwick Davis, Evanna Lynch, Michael Gambon, Maggie Smith, Timothy Spall, Natalia Tena, Robbie Coltrane, Helen McCrory, David Thewlis, James Phelps, Matthew Lewis, Oliver Phelps, Mark Williams, Freddie Stroma, Alfie Enoch, David Bradley, Hero Fiennes-Tiffin, Frank Dillane, Katie Leung
Filmkritik von Thomas Ays
Eigentlich hätte „Harry Potter und der Halbblutprinz“ bereits im Sommer 2008 die Kinoleinwände stürmen sollen, doch Gerüchten (in und um Warner Bros.) zufolge, war vor allem der massive Erfolg von „The Dark Knight“ für die Verschiebung verantwortlich – schließlich kann man ja nicht zwei kommerziell herausragende Filme in einem Jahr starten lassen, man muss ja auch 2009 kräftig Kohle scheffeln. Ob man dadurch Fans gehörig eins auf die Mütze gibt, interessiert bei den Summen, die bei einem Potter im Spiel sind, wahrhaft niemanden. Traurig, aber wahr.
Das Warten hat sich jedoch gelohnt. „Harry Potter und der Halbblutprinz“ kommt zwar immer noch nicht an die herausragende Buchvorlage von J.K. Rowling heran, zeigt aber, dass es sich immer wieder als lohnend herausstellt, einen Potter im Kino anzusehen. Dabei trägt vor allem die Kombination „Schauspieler-Effekte-Drehbuch“ erneut zum Gelingen des Films bei.
Ein ganz spezieller Schauspieler tritt aus der Riege wirklich großartig agierender Mimen heraus: Daniel Radcliffe, der die Titelfigur nun zum sechsten (und noch nicht letzten) Mal gibt. Radcliffe hat nun endgültig in seine Rolle gefunden, schafft es in tragischen, wie auch in komischen Momenten zu glänzen und das erstaunlicherweise ohne sich dabei in den Vordergrund zu spielen. Neben diesem einzig wahren Harry sind auch wieder die besten Gefährten an seiner Seite, die man sich für das Franchise wünschen kann: Emma Watson (Hermine) und Rupert Grind (Ron) sind erneut herrlich lustige und vollkommen glaubhafte beste Freunde von Harry. Diese drei in der Kombination sind schon ein echter Kino-Glücksfall.
Aber auch alle, aber wirklich alle alt bekannten Schauspieler liefern wieder tadellose Leistungen ab: Michael Gambon ist ein wunderbarer Dumbledore, Helena Bonham Carter punktet als fieses Miststück Bellatrix Lestrange und Tom Felton gibt als Draco Malfoy alles, auch wenn er, gerade in den dramatischen Szenen nicht gänzlich überzeugen kann. Auch Alan Rickman als Snape und die herrlich spielende Evanna Lynch als Luna Lovegood tragen zum Gelingen dieses neuen Kinoabenteuers bei.
Neu im Potter Universum sind in einer ganz kleinen Rolle Helen McCrory als Narzissa Malfoy und OSCAR-Preisträger Jim Broadbent, der den Lehrer Horace Slughorn wunderbar skurril spielt – und auch viel mehr Screentime als seine neue Kollegin erhielt. Zu Recht, wenn man bedenkt, welche Schlüsselbedeutung diese Figur für die Geschichte hat.
Die Handlung kommt, wie bereits kurz erwähnt, noch immer nicht an die schlicht phänomenale Buchvorlage heran. Besonders am Schluss zeigt sie die meisten Schwächen gegenüber dem Ende des atmosphärisch dichten Buches, auch wenn Regisseur David Yates erneut die Zügel fest in Händen hielt und somit einem wirklich gut adaptierten Potter in die Kinos verhalf.
Die visuellen Effekte und die atemberaubende Kamera sind erneut erstklassig und haben vollkommen überzeugende Blockbuster-Qualitäten, die nach einem OSCAR schreien.
„One more to go!“ – zumindest geschichtlich ist nur noch ein Teil übrig. Warner Bros. hat sich jedoch dazu entschlossen, das Finale auf zwei Filme auszuweiten und die Verfilmung zum letzten Buch 2010 und 2011 in die Kinos zu bringen – natürlich nur, um der Vorlage gerecht zu werden. Na klar.
„Harry Potter und der Halbblutprinz“ darf sich vollkommen zu Recht ein Filmhighlight 2009 nennen, das Kinofans und Buchliebhaber gleichermaßen zufriedenstellen und glücklich machen wird. 2009 wird die Leinwand endlich wieder magisch, wenn Harry Potter Massenanstürme an internationalen Kinokassen auslöst.
Wissenswertes
Die Filmreihe um Harry Potter umfasst folgende Filme:
• Harry Potter und der Stein der Weisen
• Harry Potter und die Kammer des Schreckens
• Harry Potter und der Gefangene von Askaban
• Harry Potter und der Feuerkelch
• Harry Potter und der Orden des Phönix
• Harry Potter und der Halbblutprinz
• Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (1)
• Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (2)

Auszeichnungen
OSCAR-Nominierungen
Beste Kamera
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Kommentare
pepp schreibt am 13.08.09, 10:42
mir hat der film nicht gefallen! daniel radcliff ist wie immer absolut überfordert mit der figur harry potter. rupert grint zeigt keinerlei entwicklungen, nur emma watson weiß auf der leinwand zu wirken.
sicher ist auch im buch das "90210"-geknutsche viel vertreten, aber es derart auszubauen und dabei die geschichte aus den augen zu verlieren ist töricht! in diesem buch laufen die fäden zusammen, es ist die Zielgerade zum furiosen ende - und eine lachnummer ist im kino zu sehen. david yates, seines zeichens 08/15-regisseur, ist zu keinem zeitpunkt in der lage, einen film dieser größenordnung zu stemmen. dies stellte er ja bereits mit dem 2,5h-trailer harry potter und der orden des phönix unter beweis. alfonso cuaron von teil drei ist bisher der einizge, der dem harry-stoff gerecht wurde.
harry 6 ist für mich eine herbe enttäuschung, und ich bin nicht einmal großer harry potter fan.
Florian Rahner schreibt am 11.01.10, 10:51
Ich vergebe 3/5, da der Film mich nicht ganz überzeugt hat. Der Trailer machte noch Lust auf mehr, als ich dann im Kino saß stellte ich fest, dass die besten Szene schon im Trailer abgegrast wurden. Wirklich schade. Die Story der Buchvorlage wurde im Film gut umgesetzt, allerdings kommt im Film die düstere Stimmung der Romanvorlage nicht ganz so passend zur Geltung. Alles im Allem hätteich mehr von "Harry Potter und der Halblutprinz" erwartet. Hoffentlich werden die finalen Filme zum letzten Potter Band nochmal so gut wie die ersten Potter-Verfilmungen.
