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Schwarze Katze, weißer Kater
Black Cat, White Cat
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Regie
Emir Kusturica
Drehbuch
Gordan Mihic, Emir Kusturica
Produzent
Karl Baumgartner
Genre Komödie FSK 6 Filmlänge 129 min Land Frankreich, Deutschland Kinostart 28.01.1999 DVD-Start 12.08.1999 Verleih Arthaus |
Story
Matko verdient sich seine Brötchen durch Schwarzhandel mit den Russen. Er kauft ihnen alles ab – von der Waschmaschine bis hin zum Benzin. Um jedoch an das richtig große Geld zu kommen, reichen diese Geschäfte nicht aus. Durch eine moralisch nicht ganz einwandfreie Lüge, kommt er frühzeitig an das Erbe seines Vaters, das er jedoch auch wieder unnötig und viel zu schnell verbläst. Als Matko den wohlhabenden Geschäftsmann Dadan bittet ihn finanziell zu unterstützen, verlangt dieser jedoch zunächst die schon seit längerem angehäuften Schulden von Matko zurück. Da dieser jedoch keinen Cent mehr übrig hat, lässt er sich auf einen anderen Deal ein: Matkos Sohn soll die hässliche und viel zu klein geratene Schwester von Dadan heiraten. Eigentlich ein fairer Deal, doch leider sind die beiden, die unter die Haube kommen sollen, nur wenig von dieser Idee begeistert...
Schauspieler
Bajram Severdzan, Florijan Ajdini, Salija Ibraimova, Branka Katic, Srdjan Todorovic, Zabit Memedov, Sabri Sulejman, Jasar Destani, Ljubica Adzovic
Filmkritik von Kathrin Lang
Ist man zu Beginn noch etwas irritiert von diesem nicht gerade alltäglichen Film, so findet man nach und nach immer mehr Gefallen an „Schwarze Katze, weißer Kater“. Was anfangs noch total überdreht und verrückt wirkt, entpuppt sich schnell als außergewöhnlicher Filmspaß, der sein Publikum nicht nur ein Mal durch seine Skurrilität und seinen absurden Humor zum Lachen bringt. Mit „Schwarze Katze, weißer Kater“ wird dem Zuschauer skurriles Kino par excellence geboten. Nicht nur die Schauspieler sorgen mit ihrer irre komischen Darstellung für diesen Eindruck, sondern auch die Story, die Dialoge, die Musik, die Kameraaufnahmen – kurz: Hier harmoniert alles miteinander, wodurch ein überaus stimmiges Bild von diesem Film aus dem Jahre 1999 hinterlassen wird. Zwar muss man sich auf „Schwarze Katze, weißer Kater“ voll und ganz einlassen um ihn mögen zu können, doch wer dazu bereit ist, der wir hier definitiv seinen Spaß haben und sich hervorragend unterhalten fühlen.
