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Dauernd Ferien
Permanent Vacation
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Regie
Jim Jarmusch
Drehbuch
Jim Jarmusch
Produzent
Jim Jarmusch
Genre Drama Filmlänge 77 min Land USA, 1980 Verleih Pandora |
Story
Der sechzehnjährige Allie ist vollkommen auf sich alleine gestellt. Sein Vater hat die Familie schon vor Jahren verlassen und seine Mutter verbringt die Tage als Insassin in einer Nervenheilanstalt. Also zieht Allie tagein und tagaus durch die Straßen von Manhattan und sucht nach dem Sinn des Lebens. Auf seiner „Reise“ trifft er die unterschiedlichsten Menschen, die ihm mehr oder weniger dabei helfen diese nicht einfache Frage zu beantworten…
Schauspieler
Christopher Parker, Leila Gastil, John Lurie, Richard Boes, Sara Driver, Charlie Spademan
Filmkritik von Kathrin Lang
„Dauernd Ferien“ ist der erste Film von Erfolgsregisseur Jim Jarmusch und das merkt man diesem Streifen auch deutlich an. Die Geschichte wurde viel zu frei gestaltet und verliert ihren Reiz durch die Dialogarmut und das Nichtvorhandensein einer runden Story. Auch die tollen Aufnahmen, die wir aus späteren Jarmusch-Filmen kennen, sind hier noch nicht vorhanden. Die Bilder wirken wahllos und bieten keinen herausragenden Augenschmaus für den Zuschauer. Schlussendlich kann man auch nur die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, wenn man den deutschen Titel dieses Filmes hört. Hier hätte man sich die Übersetzung durchaus auch sparen können, nimmt diese doch noch zusätzlich Flair dieses Filmes weg. Große Pluspunkte von „Dauernd Ferien“ ist jedoch die tolle Musik, die auf dem Sofa zum mitwippen einlädt und der männliche Hauptdarsteller Christopher Parker, der den nachdenklichen und leicht melancholischen Jugendlichen Allie sehr überzeugend darstellt.
"Dauernd Ferien" wurde bei den Internationalen Mannheimer Filmwochen mit dem Josef von Sternberg-Preis ausgezeichnet, obwohl er erst nachträglich in die Auswahl der Jury gelangte.