Die rote Zora

Filmplakat Die rote Zora
Regie Peter Kahane  Drehbuch Christian Zübert, Ronald Kruschak, Peter Kahane  Produzent Claudia Schröder 
Genre Kinderfilm  FSK Filmlänge 99 min
Land Deutschland  Kinostart 24.01.2008  DVD-Start 21.08.2008  Blu-ray-Start 05.11.2009  Verleih Universal Pictures

Story

Branko hat gerade seine Mutter verloren, da kommt er auf eine gute Idee: Er will seinen Vater, einen Geigenspieler, suchen und finden. Er findet jedoch nur ein rothaariges Mädchen, namens Zora. Mit ihr und ihrer Bande müssen sie sich mit den Mächtigen der Stadt anlegen, denn in diesem Örtchen läuft einiges gehörig schief…

Schauspieler

Die rote Zora Linn Reusse, Jakob Knoblauch, David Berton, Pascal Andres, Woody Mues, Mario Adorf, Ben Becker, Dominique Horwitz, Hilmi Sözer, Badasar Colbiyik, Nora Quest, Jan Jakob Müller, Jannik Werner, Moritz Grabbe, Iris Minich

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 2 von 5 Ms Die rote Zora Jugendbücher zu verfilmen ist nicht neu. Oftmals werden jedoch die diversen Vorlagen noch schnell zu Drehbüchern zusammengestümpert, um auch filmisch abzukassieren. Auch das ist eben nicht neu. Aktuelles Beispiel: „Die rote Zora“. Gänzlich unwitzig wird hier eine Geschichte erzählt, der es eindeutig an Tempo fehlt. Zwar sind die Schauspieler, jung, wie alt, in vielen Szenen so etwas wie überzeugend, der Handlung fehlen jedoch die Situationskomik und die guten Dialoge, die es brauchen würde, um gänzlich zu überzeugen. Oftmals machen gute Sätze eben den Charme der Figuren aus. Neben diesen Mankos sind leider auch manche Charaktere und ihre Taten völlig unglaubwürdig. Auch das die Story kindgerecht sein soll, darf an dieser Stelle gern stark bezweifelt werden. Manchmal ufert es dann doch aus, gerade was den Verschleiß an toten Tieren angeht.
Auf der Schauspielerseite gilt es jedoch einige Mimen herauszuheben. Neben einem glaubhaften Ben Becker als Fiesling ist auch ein toller Mario Adorf als armer Fischer zu sehen. Überdies sind die Landschaftsaufnahmen des Films sehr gelungen. Die Geschichte an sich hätte jedoch noch einen weiteren Schliff gebraucht, damit es nicht ganz so seicht geworden wäre. Es gibt in diesem Genre so manch anderen Film, der all die Attribute vereint, um kindgerecht zu unterhalten und die gleichzeitig die Erwachsenen mit ins Boot holt. Ein solcher Film ist jedoch „Die rote Zora“ nicht geworden.

Wissenswertes

Die rote Zora "Die rote Zora" basiert auf dem gleichnamigen Jugendbuchklassiker von Kurt Held.



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Kommentare

Rilke Girl schreibt am 26.03.09, 17:30
Also, ich finde, der Film hat nichts mit dem Buch zu tun. Im Film sind viele Sachen als lustig dargestellt, obwohl die Situation der Kinder keineswegs lustig ist. Ich finde, dass das Buch total klasse ist, der Film ist aber nicht wirklich gelungen.
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