Aktuell im Kino
Demnächst im Kino
- 31.5.
- Bad Sitter
- 31.5.
- Leb wohl, meine Königin!
- 31.5.
- LOL - Laughing Out Loud
- 31.5.
- Safe - Todsicher
- 31.5.
- Snow White and the Hun...
- 31.5.
- Wie zwischen Himmel u...
- Zu den Kinostarts
Die rote Zora
|
Regie
Peter Kahane
Drehbuch
Christian Zübert, Ronald Kruschak, Peter Kahane
Produzent
Claudia Schröder
Genre Kinderfilm FSK 6 Filmlänge 99 min Land Deutschland Kinostart 24.01.2008 DVD-Start 21.08.2008 Blu-ray-Start 05.11.2009 Verleih Universal Pictures |
Story
Branko hat gerade seine Mutter verloren, da kommt er auf eine gute Idee: Er will seinen Vater, einen Geigenspieler, suchen und finden. Er findet jedoch nur ein rothaariges Mädchen, namens Zora. Mit ihr und ihrer Bande müssen sie sich mit den Mächtigen der Stadt anlegen, denn in diesem Örtchen läuft einiges gehörig schief…
Schauspieler
Linn Reusse, Jakob Knoblauch, David Berton, Pascal Andres, Woody Mues, Mario Adorf, Ben Becker, Dominique Horwitz, Hilmi Sözer, Badasar Colbiyik, Nora Quest, Jan Jakob Müller, Jannik Werner, Moritz Grabbe, Iris Minich
Filmkritik von Thomas Ays
Jugendbücher zu verfilmen ist nicht neu. Oftmals werden jedoch die diversen Vorlagen noch schnell zu Drehbüchern zusammengestümpert, um auch filmisch abzukassieren. Auch das ist eben nicht neu. Aktuelles Beispiel: „Die rote Zora“. Gänzlich unwitzig wird hier eine Geschichte erzählt, der es eindeutig an Tempo fehlt. Zwar sind die Schauspieler, jung, wie alt, in vielen Szenen so etwas wie überzeugend, der Handlung fehlen jedoch die Situationskomik und die guten Dialoge, die es brauchen würde, um gänzlich zu überzeugen. Oftmals machen gute Sätze eben den Charme der Figuren aus. Neben diesen Mankos sind leider auch manche Charaktere und ihre Taten völlig unglaubwürdig. Auch das die Story kindgerecht sein soll, darf an dieser Stelle gern stark bezweifelt werden. Manchmal ufert es dann doch aus, gerade was den Verschleiß an toten Tieren angeht.
Auf der Schauspielerseite gilt es jedoch einige Mimen herauszuheben. Neben einem glaubhaften Ben Becker als Fiesling ist auch ein toller Mario Adorf als armer Fischer zu sehen. Überdies sind die Landschaftsaufnahmen des Films sehr gelungen. Die Geschichte an sich hätte jedoch noch einen weiteren Schliff gebraucht, damit es nicht ganz so seicht geworden wäre. Es gibt in diesem Genre so manch anderen Film, der all die Attribute vereint, um kindgerecht zu unterhalten und die gleichzeitig die Erwachsenen mit ins Boot holt. Ein solcher Film ist jedoch „Die rote Zora“ nicht geworden.
Wissenswertes
"Die rote Zora" basiert auf dem gleichnamigen Jugendbuchklassiker von Kurt Held.
| Besucherbewertung |
|---|
Kommentare
Rilke Girl schreibt am 26.03.09, 17:30
Also, ich finde, der Film hat nichts mit dem Buch zu tun. Im Film sind viele Sachen als lustig dargestellt, obwohl die Situation der Kinder keineswegs lustig ist. Ich finde, dass das Buch total klasse ist, der Film ist aber nicht wirklich gelungen.
