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Things We Lost In The Fire
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Regie
Susanne Bier
Drehbuch
Allan Loeb
Produzenten
Sam Mendes, Sam Mercer
Genre Drama FSK 12 Filmlänge 117 min Land USA Kinostart 29.05.2008 Verleih Paramount Pictures |
Story
Als Brian eine Frau vor ihrem gewalttätigem Ehemann beschützen will, kommt er tragischerweise selbst ums Leben. Zurück lässt er seine Frau Audrey und zwei kleine Kinder, die ihm nachtrauern und diesen plötzlichen Schicksals zu schwer ertragen können. Aus Verzweiflung und Schmerz sucht Audrey Halt bei Jerry, dem besten Freund ihres Ehemannes. Dieser ist stark heroinabhängig und sucht selbst nach einer Stütze in seinem Leben. Auf wundervolle Art gehen beide in der ungewöhnlichen Beziehung auf – während Audrey spürt wie eine große Lücke in ihrem Leben langsam geschlossen wird, schafft es Jerry durch seine neu gewonnene Verantwortung als Ersatzvater den Kampf gegen die Drogen anzutreten.
Schauspieler
Benicio Del Toro, Halle Berry, David Duchovny, Alexis Llewellyn, John Carroll Lynch, Micah Berry, Paula Newsome, Sarah Dubrovsky
Filmkritik von Kathrin Lang
Unglaublich authentisch wird uns mit „Things We Lost in the Fire“ eine Geschichte der besonderen Art erzählt. Eine Geschichte die berührt, sich sehr nah an emotionale Abgründe heranwagt, aber trotzdem immer wieder Hoffnung spendet. Selten gelingt es einem Film so echt und so eindeutig solch schwierige und auch vielseitige Themen wiederzugeben wie hier. Nicht nur, dass uns mit „Things We Lost in the Fire“ eine sehr traurige Geschichte über das Abschiednehmen von einem geliebten Menschen erzählt wird, auch die enorme Macht von Freundschaft, Liebe und menschliche Stärke wird hier hervorragend und absolut gefühlsecht thematisiert. Dass „Things We Lost in the Fire“ dem Zuschauer so nahe geht, liegt jedoch nicht nur an der ergreifenden Geschichte, sondern auch an dem intensiven Spiel der Hauptdarsteller, den wundervollen Kameraaufnahmen, dem inszenatorischen Talent der Regisseurin und den makellos geschliffenen Dialogen, die immer punktgenau sitzen. Nicht ein Satz erscheint überflüssig, nicht ein Wort falsch gewählt. Ewig könnte man sich von dieser Geschichte berieseln lassen, ohne jemals nur einen kleinen Hauch von Langeweile zu verspüren. „Things We Lost in the Fire“ gehört zu jenen Filmen, die uns auf wundervolle Art und Weise daran erinnern, warum wir Kino so sehr lieben. Endlich mal wieder ein Drama der Spitzenklasse, das auf allen Ebenen punkten kann und daher auch absolut sehenswert ist.
Regisseurin Susanne Bier hat ihre filmischen Wurzeln eigentlich in Dänemark. Mit „Things We Lost in the Fire“ feiert sie ihren hervorragenden Einstand in Hollywood. 
