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Mirrors 2
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Regie
Víctor García
Drehbuch
Matt Venne
Produzenten
John Portnoy, Nick Thurlow, Todd Williams
Genre Mystery-Thriller FSK 18 Filmlänge 86 min Land USA DVD-Start 10.12.2010 Verleih 20th Century Fox |
Story
Max ist so weit unten, wie man nur sein kann. Nachdem seine Verlobte bei einem Autounfall ums Leben kam, an dem er sich selbst die Schuld gibt, hält er es mit sich selbst kaum noch aus. Obwohl er regelmäßig zur Therapeutin geht, kann er seinen Alltag nur noch mit Psychopharmaka bewältigen. Er ist zunächst skeptisch, als sein Vater ihm einen Job als Nachtwächter im neu gebauten Kaufhaus Mayflower anbietet, stimmt aber schließlich zu. Schon in seiner ersten Nacht am neuen Arbeitsplatz fühlt Max sich von den vielen Spiegeln des Kaufhauses irritiert, und prompt sieht er in einem ein offensichtlich totes Mädchen. Kurz darauf erfährt Max, dass sein Vorgänger sich während der Arbeitszeit selbst grausam verstümmelt hatte.
Max, der allmählich glaubt, den Verstand zu verlieren, sieht eine seiner Vorgesetzten in einem Kaufhaus-Spiegel, die genau in dem Augenblick in ihrer Wohnung grausam zu Tode kommt. Allmählich wird ihm klar, dass die Spiegel eine fürchterliche Macht ausüben und ihn Zeuge bestialischer Morde werden lassen – und dass es nur einen Weg gibt, die unheimliche Macht zu stoppen…
Schauspieler
Nick Stahl, Emmanuelle Vaugier, Evan Jones, Christy Carlson Romano, William Katt, Lawrence Turner, Stephanie Honore, Jon Michael Davis, Wayne Pére, Lance E. Nichols, Ann Mckenzie, Jennifer Sipes, Oneal A. Isaac, Alex Diaz, Kevin Wasner
Filmkritik von Stefanie Rufle
Wer den ersten Teil „Mirrors“ mit Kiefer Sutherland gesehen hat, wird von diesem Sequel erwartungsgemäß enttäuscht sein. Obwohl Nick Stahl als Sutherlands Nachfolger seine Sache ganz ordentlich macht, fehlt ihm doch die Intensität und Überzeugungskraft in seiner Darstellung. Dass auch er wieder den Posten eines Nachtwächters im diesmal hochmodernen und neu erbauten Kaufhaus Mayflower übernimmt, macht die Sache nicht unbedingt glaubwürdiger. Doch bis auf das verfluchte Kaufhaus mit seinen verhängnisvollen Spiegeln hat „Mirrors 2“ relativ wenige Gemeinsamkeiten mit seinem Vorgänger. Hier lässt sich auch der Einfluss von Alexandre Aja schmerzlich vermissen, der im ersten Teil Regie geführt hatte. Die unheimliche Atmosphäre fehlt hier gänzlich, was auch daran liegen mag, dass man mit dem verzweifelten Nachtwächter nicht durch die Gänge eines vor langer Zeit ausgebrannten Kaufhauses wandelt, sondern durch ein hochmodernes Gebäude.
Weder Filmmusik noch Kameraaufnahmen können in „Mirrors 2“ beeindrucken. Die eine oder andere Tötungsszene ist gut in Szene gesetzt, man denke nur an den in der Eingangssequenz Spiegelscherben essenden Nachtwächter. Doch insgesamt wird mit Schockszenen gar zu freigebig und manipulativ umgegangen, so dass die Spannung irgendwann in Routine übergeht. Auch wenn die Geschichte, die sich hinter den Morden verbirgt, eine andere ist als im ersten Teil, ist die doch wenig innovativ oder überraschend.
Alles in allem verwundert es wenig, dass dieser Film nicht den Weg auf die Leinwand fand, sondern direkt auf DVD veröffentlicht wurde. „Mirrors 2“ ist ein Thriller, der hin und wieder durchaus spannend ist, den man aber nach dem Abspann auch schnell wieder vergessen hat.
Wissenswertes
Diese Filmreihe umfasst folgende Teile:
Mirrors
Mirrors 2
Das asiatische Original: Into the Mirror
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