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Die Reise zum Mittelpunkt der Erde (1959)
Journey to the Center of the Earth
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Regie
Henry Levin
Drehbuch
Charles Brackett, Walter Reisch
Produzent
Charles Brackett
Genre Science-Fiction FSK 12 Filmlänge 120 min Land USA Kinostart 29.01.1960 DVD-Start 19.09.2008 Verleih 20the Century Fox |
Story
Durch Zufall gelangt Geologieprofessor Sir Oliver Lindenbrook an Informationen, die seine Vermutung erhärten, dass es in Innern der Erde noch mehr zu entdecken gibt als bloße Lava. Gemeinsam mit seinem bunt zusammengewürfelten Expeditionsteam entdeckt er auf Island im Krater eines Vulkans des Eingang in eine phantastische Welt direkt unter unseren Füßen. Eine abenteuerliche Reise nimmt ihren Lauf, bei der das Team die Gefahren der Urzeit am eigenen Leib erfahren wird.
Schauspieler
Pat Boone, James Mason, Arlene Dahl, Diane Baker, Thayer David, Peter Ronson
Filmkritik von Melanie Frommholz
Jules Vernes Bücher sind der Stoff, aus dem sich gute Abenteuergeschichten auf die Leinwand zaubern lassen. Der Visionär verstand es Science-Fiction mit wissenschaftlichen Fakten und Fantasy so zu mischen, dass seine Geschichten immer der Hauch des Möglichen umweht. „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ gehört sicherlich zu den bekanntesten Büchern aus der Feder des Autors. Eine spannende Geschichte, die mit der Idee einer Welt unter unseren Füßen gekonnt spielt und die sich wunderbar für die große Leinwand eignet. 1959 adaptierten Walter Reisch und Charles Brackett den Roman für ein Drehbuch, das unter der Regie von Henry Levin zu einem sehenswerten Stück Filmgeschichte wurde. Diese Verfilmung, die 1960 in die Kinos kam, mutet ob ihrer, obwohl OSCAR-nominierten Effekte, aus heutiger Sicht zwar sicherlich etwas verstaubt an, dennoch reist man mit Lindenbrook und seinem Team gerne durch Wälder voll versteinerter Pilze und begegnet einer faszinierend anderen Tier- und Pflanzenwelt. Die Geschichte an sich ist zeitlos spannend und dank der kurzweiligen Inszenierung, die die viktorianischen Sitten immer wieder unterhaltsam aufs Korn nimmt, immer noch sehenswert. Henry Levin hat auch die Charaktere liebenswert und charmant in Szene gesetzt. Besonders Gans „Gertrud“ schießt den Vogel ab und ist für so manchen Lacher gut. James Mason kam als Professor dabei er kurz vor Drehbeginn an Bord des Casts und ersetzten den eigentlich eingeplanten Clifton Webb.
Wissenswertes
Die Verfilmung basiert auf dem gleichnamigen Roman von Jules Verne.
2009 kam das Remake "Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ mit Brendan Fraser in die Kinos.
Auszeichnungen
OSCAR-Nominierungen
Beste Austattung - Farbe, Bester Ton, Beste visuelle Effekte
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