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From Beginning to End
Do Começo ao Fim
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Regie
Aluizio Abranches
Drehbuch
Aluizio Abranches
Produzenten
Aluizio Abranches, Fernando Libonati, Marco Nanini
Genre Drama FSK 12 Filmlänge 94 min Land Brasilien, 2009 Kinostart 11.11.2010 DVD-Start 19.11.2010 Verleih Pro-Fun Media |
Story
Francisco und Thomas sind Halbbrüder. Soweit nichts Ungewöhnliches. Doch seitdem der Lockenkopf Thomas auf der Welt ist, ist Francisco vernarrt in ihn. Schon in ihrer Kindheit sind die beiden mehr als nur vertraut miteinander. Sie kuscheln miteinander, küssen sich ständig und suchen immer wieder die Nähe des anderen. Auch ihrer gemeinsamen Mutter fällt die intime Vertrautheit der Brüder auf, sie lässt die Beziehung der beiden jedoch erst einmal laufen und wartet ab, was geschieht.
Als ihre Mutter 15 Jahre später stirbt, hat sich zwischen Francisco und Thomas nichts geändert - bis auf die Tatsache, dass sich die beiden nun noch näher sind, als in ihrer Kindheit. Doch dann muss Thomas plötzlich weg und lässt Francisco zurück...
Schauspieler
Gabriel Kaufmann, João Gabriel Vasconcellos, Rafael Cardoso, Lucas Cotrin, Júlia Lemmertz, Fábio Assunção, Louise Cardoso, Jean Pierre Noher
Filmkritik von Thomas Ays
Sowohl der Trailer, als auch der Film selbst sind als Skandal gebrandmarkt. Das aus Brasilien stammende Liebesdrama erzählt die bedingungslose Liebe zwischen zwei Halbbrüdern, was in Deutschland sicherlich nicht derart skandalös ist, wie vielleicht in dem Produktionsland. Ungewöhnlich vielleicht, aber ansonsten doch nichts weiter Anstößiges. Regisseur und Drehbuchautor Aluizio Abranches hätte aus seiner Geschichte eine romantische und mitreißende Gefühlswelt erbauen können, was aber leider nicht der Fall ist, im Gegenteil. Mit einer geradezu penetranten Art und Weise verwendet der Filmemacher nicht nur Weichzeichner ohne Ende, sondern auch unglaublich kitschige Slow-Motion-Szenen, die mehr sauer aufstoßen, als berühren. Auch die Figuren sind wenig glaubwürdig und werden von Schauspielern gespielt, die zwar versuchen, Authentizität zu transportieren, aber aus dem engen Korsett, was das Drehbuch ihnen schnürt, nicht ausbrechen können.
„From Beginning to End“ beginnt leise und poetisch, schafft es aber nicht, zu berühren, den Zuschauer mitzureißen und/oder selbigen für die Geschichte einzunehmen. Stattdessen wurde die Handlung derart verkitscht, dass man sie schlussendlich nicht mehr ernst nehmen kann.
"From Beginning to End" kommt synchronisiert auf den deutschen Markt.