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New York, New York
New York, New York
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Regie
Martin Scorsese
Drehbuch
Earl MacRauch, Mardik Martin
Produzenten
Irwin Winkler, Robert Chartoff
Genre Musical FSK 6 Filmlänge 132 min Land USA Kinostart 01.09.1977 DVD-Start 27.12.2006 Verleih 20th Century Fox |
Story
New York 1945: Der Krieg gegen Japan ist gerade gewonnen und die Soldaten kehren heim. Mitten im Trubel erobert der Saxophonist Jimmy Doyle die Sängerin Francine. Francine, die auch vor dem Krieg bereits bei einem Agenten unter Vertrag stand verschafft Jimmy einen Platz in ihrer Band und gemeinsam reisen sie durch Amerika. Die Tour wird ein Erfolg. Ihre Liebe kann jedoch nicht darüber hinweg täuschen, dass die künstlerischen Differenzen zwischen ihnen immer größer werden. Jimmy, ungestüm und egoistisch, will seine Art von Jazz-Musik machen. Leute die diese nicht verstehe haben keine Ahnung von Musik. Francine, eher die Ausgeglichene, weiß was das Publikum wünscht und passt sich mit ihren Lieder an. Der Erfolg scheint ihr Recht zu geben. Währen Jimmy in verrauchten Clubs auftritt, macht für Francine die große Karriere.
Schauspieler
Liza Minnelli, Robert De Niro, Lionel Stander, Barry Primus, Mary Kay Place, Georgie Auld, George Memmoli
Filmkritik von Melanie Frommholz
Martin Scorseses „New York, New York“ ist vor allem anderen gute Musik. Der Streifen hat einen fabelhaften Soundtrack und wer Jazz-Musik und den Swing-Sound der 1940er und 1950er Jahre liebt, wird hier nichts auf dem Sitzplatz halten. Liza Minnelli singt als Francine alles in Grund und Boden und Robert De Niro als begnadeter Saxophonist bringt die Clubs zum Kochen. Die Liebesgeschichte, die sich zwischen den beiden entspinnt hat, hat alles für eine explosive Mischung. De Niro spielt den egoistischen und rücksichtlosen Rüpel Jimmy so gut, dass man ihm zuweilen wirklich den Hals umdrehen möchte. Auf der anderen Seite ist Liza Minelli mit ihrer Unterwürfigkeit und in dem Wunsch ihrem Liebsten alles recht machen zu wollen auch des Öfteren zum Haare raufen unselbständig. Als Zuschauer lebt man diese Beziehung mit und findet sich bald zwischen diesen beiden Polen wieder: Hin und her gerissen, denn die beiden stehen auch für die zwei Seiten der Musik: Kommerz und künstlerischer Anspruch. Sie können nicht miteinander aber auch nicht ohne. Scorsese hat diese Auf und Ab in für ihn typisch inszenierten Bildern eingefangen, kann mit seiner Gesamtkomposition aus Musik und Optik aber nicht ganz auffangen, was der Handlung an Spannung fehlt. Trotz der mitreißenden Musik fesseln die andauernden Streitigkeiten nicht über die gesamte Länge.
