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Money Train
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Regie
Joseph Ruben
Drehbuch
Doug Richardson, David Loughery
Produzenten
Jon Peters, Neil Canton
Genre Action FSK 16 Filmlänge 110 min Land USA Kinostart 11.01.1996 DVD-Start 03.09.2002 Verleih Columbia TriStar |
Story
Ungleich, aber doch gleich: John, schwarz und Charlie, weiß sind auf den ersten Blick zwar nicht sehr verwandt aus, aber sie sind wirkliche Brüder. Und beide arbeiten als Cops für die New Yorker U-Bahn-Wache und bewachen Geld Züge. Jedoch sind beide Brüder charakterlich so unterschiedlich, dass sie sich wegen einer neuen Kollegin dermaßen in die Haare bekommen, dass die Situation zu eskalieren droht. Wegen Missachtung der Dienstvorschriften werden nämlich beide gefeuert. Wegen massiver Geldschulden will Charlie nun den Geld Zug überfallen. John bekommt davon Wind und will ihn aufhalten, doch dann scheint alles schon zu spät zu sein. Es dauert nicht lange und die beiden rennen um ihr junges Leben…
Schauspieler
Wesley Snipes, Woody Harrelson, Jennifer Lopez, Robert Blake, Chris Cooper, Joe Grifasi, Scott Sowers, Skipp Sudduth
Filmkritik von Thomas Ays
Regisseur Joseph Ruben hat Erfahrung in Sachen schaurige Atmosphäre. Er inszenierte bereits die überzeugenden Filme „Der Feind in meinem Bett“ mit Julia Roberts und „Das zweite Gesicht“ mit Macaulay Culkin bevor er sich diesem Action-Thriller widmete. Auch hier macht der Regisseur nicht viele Fehler. Inszenatorisch ist der Film durchaus gelungen und gerade die Actionszenen sind überzeugend gefilmt worden. Das Drehbuch von Doug Richardson („Stirb Langsam 2“, „Bad Boys - Harte Jungs“) und David Loughery („Passagier 57“) ist bei Weitem zu vorhersehbar geraten, als dass man darüber hinwegsehen könnte.
Die Schauspieler machen in „Money Train“ hingegen richtig Laune. Wesley Snipes als John, Woody Harrelson als Charlie und Jennifer Lopez als Grace geben ein überzeugendes und stimmiges Leinwand-Trio ab, bei dem auch die Chemie stimmt.
„Money Train“ ist ein rasanter, actiongeladener und kurzweiliger Streifen aus den 90er Jahren. Mit stimmigen Schauspielern gespickt, macht dieser Streifen durchweg Spaß. Nur die Vorhersehbarkeit der Geschichte ist zu bemängeln, hier hätten sich die Herren Drehbuchautoren, die schon kreativere Skripte ablieferten, ruhig einige Überraschungen hätten einfallen lassen können.
