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Monster's Ball
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Regie
Marc Forster
Drehbuch
Milo Addica, Will Rokos
Produzent
Lee Daniels
Genre Drama FSK 16 Filmlänge 112 min Land USA Kinostart 05.09.2002 DVD-Start 24.03.2003 Verleih Tobis |
Story
Hank Grotowski arbeitet als Wärter im Staatsgefängnis von Gorgia, genau wie vor ihm sein rassistischer Vater Buck und sein sensibler Sohn Sonny. Seine Aufgabe ist es, Todeskandidaten auf ihrem letzten Gang auf den elektrischen Stuhl zu begleiten. Sein Sohn ist allerdings nicht im geringsten für diesen Beruf geeignet, und bricht - als er Hank Grotowski arbeitet als Wärter im Staatsgefängnis von Gorgia, genau wie vor ihm sein rassistischer Vater Buck und sein sensibler Sohn Sonny. Seine Aufgabe ist es, Todeskandidaten auf ihrem letzten Gang auf den elektrischen Stuhl zu begleiten. Sein Sohn ist allerdings nicht im Geringsten für diesen Beruf geeignet, und bricht als er Lawrence Musgrove zum Stuhl begleitet, zusammen. Ein schwerer Fehler, wie sein Vater findet. Die Situation eskaliert und sein Sohn erschießt sich schließlich selbst. Hank kündigt seinen Job und begegnet eher zufällig Leticia Musgrove, der Frau des exekutierten Lawrence. Sie verlieben sich in einander, doch die Liebe zwischen Schwarz und Weiß funktioniert nicht so einfach, wie Hank sich das gewünscht hat…
Schauspieler
Billy Bob Thornton, Halle Berry, , Taylor Simpson, Gabrielle Witcher, Heath Ledger, Amber Rules, Peter Boyle, Charles Cowan Jr., Taylor LaGrange, Mos Def, Anthony Bean, Francine Segal
Filmkritik von Thomas Ays
Ein Glück für Halle Berry, dass so einige Schauspielerinnen die Rolle absagten, sodass sie gecastet werden und den OSCAR als beste Hauptdarstellerin entgegennehmen konnte. Zuvor waren unter anderem Queen Latifah und Vanessa Williams für diese Rolle im Gespräch. Letztere sagte ab, weil sie die Nacktszenen verweigerte. Überhaupt war das ganze Skript sechs Jahre im Umlauf und sollte schon von Sean Penn realisiert werden. Geworden ist es schließlich der deutsche Marc Forster, der mit diesem Film seinen dritten Streifen für die USA abliefert.
Keine Frage: Halle Berry und auch alle anderen Darsteller liefern wirklich grandiose Leistungen ab, insgesamt gesehen ist "Monster‘s Ball" aber zu dramatisch und auch teilweise zu langatmig geraten, was wirklich schade ist, da alle Schauspieler wirklich alles tun, damit der Film gelingt. Auf dem Drama lastet aber eine seltsame Schwere, die die ganze Atmosphäre nur schwer erträglich macht. Somit bleibt nur ein durchschnittlicher Eindruck von dieser Geschichte zurück. Schade!
Wissenswertes
Halle Barry war neben dem OSCAR und dem Golden Globe noch bei weiteren Preisverleihungen erfolgreich. So wurde sie beispielsweise sowohl bei den AFI Awards, den BAFTA Awards, als auch den Chicago Film Critics Association Awards und den London Critics Circle Film Awards als beste Schauspielerin nominiert. Die Phoenix Film Critics Society Awards, die Screen Actors Guild Awards und die Black Reel Awards zeichneten die Schauspielerin in dieser Kategorie aus.
Auszeichnungen
Golden Globe-Nominierungen
Beste Schauspielerin - Drama (Halle Berry)
OSCAR-Nominierungen
Bestes Drehbuch (Original)
Gewonnene OSCARs
Beste Hauptdarstellerin (Halle Barry)
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Kommentare
Johannes hardt schreibt am 09.12.11, 14:17
Also ich fand den Film, bis auf das Ende gesehen, recht super. Für mich ein würdiges Drama.
