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The Square - Ein tödlicher Plan
The Square
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Regie
Nash Edgerton
Drehbuch
Joel Edgerton, Matthew Dabner
Produzent
Louise Smith
Genre Thriller FSK 16 Filmlänge 102 min Land Australien, 2008 DVD-Start 04.11.2011 Blu-ray-Start 04.11.2011 Verleih Atlas Film |
Story
Der Bauleiter Raymond Yale und die Friseurin Carla haben seit einiger Zeit eine heiße Affäre, von der niemand etwas ahnt. Insbesondere Carla möchte jedoch endlich mit Raymond ein gemeinsames Leben beginnen und liegt ihm in den Ohren, sich endlich von seiner Frau zu trennen. Als sie ihren kriminellen Mann Smithy dabei beobachtet, wie er eine Tasche voller Geld in ihrem Haus deponiert, überredet sie Raymond das Geld zu stehlen und zusammen abzuhauen. Die beiden engagierten einen Brandstifter, der Carla und Smithys Haus abfackeln soll, so dass es aussieht, als wäre das Geld verbrannt. Alles läuft nach Plan, doch dann kommt Smithys Mutter bei dem Brand ums Leben. Am nächsten Tag meldet sich bei Raymond ein Erpresser und fordert 10.000 Dollar.
Schauspieler
David Roberts, Caire van der Boom, Joel Edgerton, Anthony Hayes, Lisa Bailey, Kieran Darcy-Smith, Brendan Donoghue, Hanna Mangan Lawrence, Damon Herriman, Stephen Weston, Julian Morrow, Paul Caesar
Filmkritik von Melanie Frommholz
Nach einigen Kurzfilmen inszenierte Nash Edgerton mit „The Square – Ein tödlicher Plan“ seinen ersten Spielfilm für die große Leinwand. Eine Geschichte wie ein Albtraum, bei der ein Verbrechen das andere ergibt und bei der man unweigerlich immer an das Bildnis der Bestrafung begangener Sünden denken muss. Das Drehbuch dafür steuerten Nashs Bruder Joel und Matthew Dabner bei. Das man trotz überzeugender Storyidee nach 102 Filmminuten lediglich einen durchschnittlichen Gesamteindruck von Nash Edgertons Debüt hat, liegt in erster Linie an der enttäuschenden Dramaturgie. Edgerton inszeniert seinen Thriller schleppend und mit Längen, die verhindern, dass man von den Ereignissen durchgängig gepackt wird. Die Drehbuchautoren Joel Edgerton und Matthew Dabner haben sich zweifellos bis zum Schluss immer wieder interessante und überraschende Wendungen einfallen lassen, die der Handlung auch neue Impulse geben, aber es stören Logikschwächen und auch die Dialoge sind oft recht einfach gehalten. Dinge, die auffallen, weil Nash Edgerton den Zuschauer emotional immer wieder von der Leine lässt und nicht kontinuierlich Spannung aufbaut. Er verdichtet die Ereignisse atmosphärisch nicht konsequent genug über die gesamte Filmlänge. Die Darsteller liefern in „The Square – Ein tödlicher Plan“ dagegen durchweg eine gute Leitung ab, auch wenn keiner von ihnen besonders hervorsticht.
Noch ist Nash Edgerton in erster Linie Stuntman, der mit Projekten wie der „Matrix“-Trilogie, „Ich bin Nummer vier“, oder auch „Knight and Day“ international in der ersten Reihe zu finden ist. Auch mit seinen Kurzfilmen ist der Australier international erfolgreich, wie die Nominierung für „Bear“ für die Goldene Palme beim Filmfestival von Cannes 2011 zeigt. Mit „The Square – Ein tödlicher Plan“ hat er sich nun auch in der Sparte Spielfilm auf dem Weg gemacht. Ein ausbaufähiger Anfang ist gemacht.
"The Square" ist das Langfilmdebüt des Regisseurs Nash Edgerton.
