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Mord im Weißen Haus
Murder at 1600
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Regie
Dwight Little
Drehbuch
Wayne Beach, David Hodgin
Produzenten
Arnold Kopelson, Arnon Milchan
Genre Action FSK 16 Filmlänge 107 min Land USA Kinostart 11.06.1998 DVD-Start 24.02.1999 Verleih Warner Bros. Pictures Germany & Columbia |
Story
Eigentlich ist Detective Harlan Regis abgehärtet, was Mordfälle angeht, schließlich arbeitet er in Washington D.C., und hier geschieht täglich so einiges. Doch als eine junge Frau im Weißen Haus ermordet aufgefunden wird, wird alles noch viel schlimmer: Dauernd stochern Regierungsbeamte in seinem Fall herum und scheren sich einen Dreck um gesetzliche Vorschriften. Dann bekommt er auch noch von der Gehheimagentin Nina Chance Unterstützung, deren Aufgabe klar und deutlich lautet, den Fall so schnell und so unauffällig wie nur irgendwie möglich zum Abschluss zu bringen. Doch Regis stochert, wie er bald feststellt, in einem Wespennest herum – und bald kann er niemandem mehr trauen...
Schauspieler
Wesley Snipes, Diane Lane, Daniel Benzali, Dennis Miller, Alan Alda, Ronny Cox, Diane Baker, Tate Donovan
Filmkritik von Thomas Ays
Wesley Snipes dreht viele Filme in einem Jahr. Da ist es nicht verwunderlich, dass da auch ein, zwei oder auch gern mehr lediglich durchschnittliche Filme darunter sind. Hauptsache es knallt, es raucht, es explodiert und der geneigte Wesley-Snipes-Fan ist auch schon zufrieden. In „Mord im Weißen Haus“ versucht Regisseur Dwight H. Little das von Wayne Beach und David Hodgin geschriebene Drehbuch tiefgründig und möglichst unvorhersehbar umzusetzen, was nur bedingt gelang. Es dauert nicht lange und man weiß, wie dieser Thriller ausgehen wird. Da ändern solide agierende Schauspieler wie Wesley Snipes und Diane Lane nichts daran, obwohl beide durchaus überzeugend sind. Auch Ronny Cox als US-Präsident und diverse Nebenrollen sind authentisch besetzt. Logisch darf man „Mord im Weißen Haus“ jedoch nicht betrachten, sonst ist es aus mit dem Spaß.
Unterm Strich ist „Mord im Weißen Haus“ ein routiniert erzählter, wenig überraschender Action-Thriller geworden, der nicht aus der Masse großer und kleiner Filme heraussticht. Wesley Snipes und Diane Lane sind erneut und gewohnt gut und heben darstellerisch das Niveau des Films. Alles andere ist ein wenig zu unoriginell geraten.
Wesley Snipes bekam die Hauptrolle erst, nachdem Bruce Willis abgelehnt hatte.